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Krise in der Ukraine Im Niemandsland zwischen Krieg und Frieden

Wie steht es wirklich um das Pulverfass Ostukraine? Am Dienstag blieb die Lage verhältnismäßig ruhig, statt Waffen sprachen wieder die Diplomaten. Eine zweite Friedenskonferenz wird es laut Russland derweil nicht geben.
06.05.2014 Update: 06.05.2014 - 21:26 Uhr 1 Kommentar

Lawrow: Regierung und Opposition sollen sich einigen

Kiew, Moskau Russland hat dem deutschen Vorstoß für eine zweite Genfer Konferenz zur Beilegung der Ukraine-Krise eine Absage erteilt. Zunächst müssten sich Vertreter von Regierung und Opposition in der Ukraine auf gemeinsame Schritte für das weitere Vorgehen einigen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag in Wien. Die sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) kündigten an, mit Hilfe von nordamerikanischem Schiefergas langfristig die Abhängigkeit von russischem Erdgas zu verringern. In der Ukraine selbst blieb es vergleichsweise ruhig.

Lawrow erklärte, an einer Neuauflage der Genfer Konferenz müssten auch Vertreter aus russischsprachigen Gebieten der Ukraine teilnehmen. „Wenn wir uns nochmal im gleichen Format ohne Vertreter der Opposition treffen würden, hätte das keinen Mehrwert.“ Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier macht sich seit einigen Tagen für ein neues Krisentreffen in Genf stark. Am Nachmittag kam er in Wien mit Lawrow zusammen. Nach russischen Angaben stimmten die Politiker überein, dass der Dialog in der Ukraine vorangetrieben werden müsse.

Mitte April hatten sich die Ukraine, Russland, die USA und die EU in Genf darauf verständigt, die Gewalt in dem osteuropäischen Land zu beenden und illegale Gruppen zu entwaffnen. Trotzdem eskalierte die Lage. In den vergangenen Tagen ist die ukrainische Regierung gegen Separatisten vorgegangen, die im Osten des Landes mehrere Verwaltungsgebäude in ihr Gewalt gebracht haben. Ihre Erfolge sind offenbar begrenzt. Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow sprach am Dienstag von mehr als 30 Separatisten, die bei den Kämpfen in der Nähe ihrer Hochburg Slawjansk getötet worden seien. Die Rebellen erklärten dagegen, vier ihrer Kämpfer seien getötet worden.

Die Angaben konnten nicht bestätigt werden. Im vergleich zu den vorherigen Tagen wirkte die Lage ruhiger. In Städten wie Odessa wurden die Opfer der jüngsten Kämpfe beerdigt.

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    1 Kommentar zu "Krise in der Ukraine: Im Niemandsland zwischen Krieg und Frieden"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wie es wirklich in der Ukraine aussieht wird man aus der Deutschen Presse und Staatsfernsehen sicher nicht ehrlich erfahren. Wer Russisches Fernsehen empfangen kann , der kann das nur bestätigen. Man zeigt Schwangere Frauen die man in den Bauch getreten hat.Männer der Prorussischen Einheiten mit gebrochenen Händen damit sie sich nicht mehr wehren können und andere Grausamkeiten.

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