Krise in der Ukraine Sanktionen ja – Militäraktionen nein

Kiew und die Nato melden ein direktes Eingreifen russischer Soldaten in der Ostukraine. Während Moskau dementiert und die Ukraine sich moderat wappnet, schließt US-Präsident Barack Obama eine Militäraktion aus.
Update: 29.08.2014 - 04:31 Uhr 32 Kommentare

Satellitenbilder zeigen russische Panzer in der Ukraine

Washington, Kiew, BrüsselDie USA werden nach Angaben von Präsident Barack Obama nicht militärisch in der Ukraine eingreifen. Zur Begründung führte Obama am Donnerstag in Washington an, dass die Ukraine nicht Mitglied der Nato sei. Der US-Präsident äußerte sich nach einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Dabei waren sich beide Politiker einig, dass das russische Vorgehen in der Ukraine „nicht folgenlos bleiben“ dürfe.

„Wir werden keine militärischen Aktionen unternehmen, um das Ukraine-Problem zu lösen“, sagte Obama vor Journalisten im Weißen Haus. „Die Ukraine ist kein Mitgliedsstaat der Nato.“ Die USA seien jedoch zu Militäraktionen bereit, sollten Nato-Mitgliedstaaten in Osteuropa angegriffen werden, betonte der US-Präsident. Washington werde seinen Bündnis-Verpflichtungen nachkommen und jedes Mitglied des Atlantischen Bündnisses „sehr ernsthaft verteidigen“.

Wegen der jüngsten Eskalation im Ukraine-Konflikt kommen am Freitag die Botschafter der Nato-Länder in Brüssel zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Das US-Verteidigungsministeriums teilte seinerseits mit, dass im Oktober Kampfpanzer und etwa 600 Soldaten zu einer Militärübung nach Polen und in die Staaten des Baltikums geschickt werden.


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Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko warf Moskau offen „eine Intervention russischer Streitkräfte in der Ukraine“ vor. Die Lage im Grenzgebiet habe sich „extrem verschärft“, erklärte Poroschenko in Kiew. „Ich habe einen Besuch in der Türkei abgesagt (...) Der Platz des Präsidenten ist heute in Kiew.“ Grundsätzlich hätten die ukrainischen Truppen die Lage aber unter Kontrolle.

Die Nato veröffentlichte in Mons Satellitenbilder, die ihre Einschätzung belegen sollen. Seit Wochen wirft die Ukraine dem Nachbarn vor, militärisch in den Konflikt einzugreifen. Dies war von Moskau stets dementiert worden. Russland sei nicht an einer Entsendung von Truppen interessiert, sagte der russische OSZE-Vertreter Andrej Kelin in Wien.

Man habe festgestellt, dass „große Mengen hochmoderner Waffen einschließlich Luftabwehrsystemen, Panzern und gepanzerten Fahrzeugen den Separatisten in der Ostukraine übergeben wurden“, teilte ein Nato-General im belgischen Mons mit.

Die Nato sprach zudem von „deutlich mehr als 1000 russischen Soldaten“, die innerhalb der Ukraine operierten. „Das ist eine eher konservative Schätzung“. Die Russen seien Ratgeber der Separatisten und befänden sich „bis zu 50 Kilometer innerhalb ukrainischen Gebiets“. Im russischen Grenzgebiet zur Ukraine seien schätzungsweise rund 20.000 Soldaten stationiert. „Das ist eine Invasionsarmee“, sagte ein Nato-Offizier.

„Es gibt keine militärische Lösung“
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32 Kommentare zu "Krise in der Ukraine: Sanktionen ja – Militäraktionen nein"

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  • @Frau Wil Fried
    Was Sie meinen und glauben ist völlig irrelevant, die meisten Menschen in Deutschland finden es fantastisch das den abgesandten des angloamerikanischen Finanzkapitals in Kiew, den ukrainischen Oligarchen und ihren helfenden Nazischergen von den Russen der Arsch weggetreten wird. Ihre verlogenen moralinsauren Ergüsse können Sie sich sparen, es ist zu offensichtlich welche Schweinereien in der Ukraine gelaufen sind auf Initiative des Westens, von daher bekommen genau die richtigen auf die Fresse!

    Wer initiierte in der Ukraine die erste Gewalt?! Wie lange sollen noch die fünf Großverbrechen, die seit dem 18.02.2014 in der Ukraine vom Westen und deren Beauftragten durch geführt wurden, ignoriert werden?! Hören Sie also auf von angeblichen Verbrechen von Russen zu schwafeln, machen Sie sich mal ehrlich!!! Fordern Sie kompromisslos die Aufklärung dieser Verbrechen, vorher machen Sie sich mit Ihren Anwürfen nur lächerlich und niemand wird Sie ernst nehmen können. Es ist unglaublich welche Dummlaberei sich manche hier trauen!!!

  • @Frau Wil Fried
    “@Andrea Merker, Sie sollten sich hier ganz einfach vom Acker machen, denn Ihre Verbalattacken entlarven Sie als Troll!“

    Sie haben hier gar nichts zu melden!
    Beteiligen Sie sich vernünftig an der Diskussion und hören Sie auf wie ein Waschweib herum zu keifen. Sie sollten mal einen Volkshochschulkurs „Vortrag und Diskussion“ absolvieren, Sie haben es nötig.
    Ihr blablabla ist dümmstes Gelaber und reine Zeitverschwendung, ohne nachvollziehbare Argumente sollte man einfach nur den Mund halten!

    Was ist ein Troll für Sie?! Offensichtlich sind für Sie ja alle ein Troll die nicht Ihre Sichtweise teilen.

  • @Andrea Merker, Sie sollten sich hier ganz einfach vom Acker machen, denn Ihre Verbalattacken entlarven Sie als Troll!

  • @Frau Wil Fried
    "Einfach nur unterirdisch!"

    Argumente, entweder beweisbar oder wenigstens logisch nachvollziehbar, alles andere ist unterirdisch, wie z. B. Ihr erbärmliches Gemecker ohne Substanz!!!

  • @Herr Teito Klein
    "Der Kreml geht in Deutschland in die mediale Offensive"

    Das ist doch fantastisch, endlich ein Pendant zur westlichen Propagandapresse! Das Ergebnis wird sein, beide werden sich hier in Deutschland näher an den Fakten und der Wahrheit orientieren müssen oder sie machen sich völlig unglaubwürdig.
    Das Ignorieren von unliebsamen Themen fällt dann auch viel schneller den Menschen auf, denn wenn jeder den Finger in die Wunde des jeweils anderen Systems legt, dann könnte es durchaus für einige Kreise im Westen sehr unangenehm werden. Für mich kann es gar nicht genug verschiedene Nachrichtenquellen geben, um so größer ist die Chance qualitativ hochwertige und wahrhaftige bzw. ungefilterte Informationen zu bekommen.

    Wären Sie ein echter Demokrat, würden Sie genauso denken, denn eigene Entscheidungen beruhen immer auch auf den zugrunde liegenden Informationen!

  • Einfach nur unterirdisch!

  • Sie haben ein zugegebener Maßen gutes Übersetzungsprogramm. Obwohl den Schwaben gelegentlich nachgesagt wird, dass sie der deutschen Sprache nicht ganz mächtig sind, aber "Die Anstalt lief im ZDF" würden glaube ich nicht mal die sagen...
    Es bleibt dem HB vorbehalten, zu prüfen, ob Sie ein Troll aus St. Petersburg sind.
    Was die Vita der Regierung aus Kiew angeht bin ich sicher, dass dort keine Heiligen sind, aber dann müüssten Sie sich auch mit der Vita der Herrschenden Russlands beschäftigen. Abgesehen davon hat auch Berlusconi als MP Italiens keinen seiner Sender verkauft. Viel schlimmer aber ist, dass Putin in der Zwischenzeit alle Sender "gekauft" hat - es gibt in Russland keine kritischen Stimmen mehr, sie wurden alle mundtot gemacht.
    Ich glaube kaum, dass die Deutschen nicht wissen, wie groß Russland ist und über welche gigantischen Resourcen dieses Land verfügt. Aber Ihren Hinweis darauf empfinde ich eher als Bedrohung denn als Aufforderung zur Kooperation, weil Putin einen erheblichen Teil der Erlöse aus dem Gasgeschäft in die Rüstung steckte und diverse Oligarchen davon profitierten. Es ist so, wie in vielen Ländern mit großen Rohstoffvorkommen: ein paar Wenige machen sich die Taschen voll und unten beim Volk kommt nichts an...

  • @Herr Teito Klein
    "Der russische Präsident zeigt sich erfreut über die „ernsthaften Erfolge“ der Separatisten im Osten der Ukraine. Damit gibt er erstmals öffentlich die Unterstützung der Paramilitärs (Separatisten) zu."

    Komm, ein bisschen dümmer geht es noch oder war das schon alles?!

    Also, wenn ich mich freue nachdem Sie so richtig schön auf die Schnauze gefallen sind, dann heißt das wohl nach Ihrer überwältigenden Logik, dass ich Sie auch geschubst haben muss, denn wer sich freut ist SCHULDIG!!!

    Ich erkenne neidlos an, Sie sind Koryphäe! hihihihi

  • @Herr Hans Kammerer

    Sie fallen wirklich auf jede Zeitungsente herein, wenn sie nur Ihrer Ideologie entspricht!

    Geben Sie mir doch bitte mal einen Tipp, ich würde auch gerne ein russischer Auftragsschreiber werden, wo muss ich mich hinwenden?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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