Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Krisen-Bewältigung Engere Zusammenarbeit mit Frankreich geplant

Berlin und Paris wollen künftig in der Euro-Schuldenkrise noch enger kooperieren. In den nächsten Tagen und Wochen solle ein gemeinsamer Arbeitsstab gebildet werden, teilten die Finanzminister beider Länder mit.
27.08.2012 - 17:56 Uhr 1 Kommentar
Wolfgang Schäuble und Frankreichs Finanzminister Moscovici. Quelle: dapd

Wolfgang Schäuble und Frankreichs Finanzminister Moscovici.

(Foto: dapd)

Berlin Deutschland und Frankreich wollen bei der Lösung der Euro-Schuldenkrise stärker zusammenarbeiten. Das kündigten Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein französischer Amtskollege Pierre Moscovici am Montag in Berlin an.

In den nächsten Tagen und Wochen solle ein gemeinsamer Arbeitsstab gebildet werden, „der sehr eng zusammenarbeitet, um die anstehenden Entscheidungen bilateral vorzubereiten“, sagte Schäuble. Bis zum EU-Gipfel Mitte Oktober sollen gemeinsame deutsch-französische Positionen vorliegen, sagte Moscovici, der als Wirtschaftsminister auch seinen deutschen Amtskollegen Philipp Rösler (FDP) traf.

Es gehe um Vorschläge für die Bankenunion, die Stärkung der Fiskal- und Währungsunion sowie Griechenland. Es würden gemeinsame Entscheidungen vorbereitet zu dem, was Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande vergangene Woche mit dem griechischen Regierungschef Antonis Samaras besprochen hätten.

Er und Moscovici seien zudem in engem Kontakt zur spanischen Regierung, um „sehr rasch“ die notwendigen Entscheidungen zur Umsetzung des schon vereinbarten Programms zur Rekapitalisierung der spanischen Banken treffen zu können, sagte Schäuble. Auch müssten Wachstumskräfte in Europa gestärkt werden: „Wir haben es generell, überall in der Weltwirtschaft, aber eben auch in Europa mit einer schwächelnden Phase der wirtschaftlichen Entwicklung zu tun.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Nach den Worten Moscovicis war das Treffen ein „Zeichen, dass wir zusammen vorankommen wollen in Richtung nachhaltiger Lösungen“. Es sei entscheidend, die Arbeit jetzt zu vertiefen. Es gehe um die Integrität, die Nachhaltigkeit und die Stabilität der Eurozone.

    • dpa
    Startseite
    1 Kommentar zu "Krisen-Bewältigung: Engere Zusammenarbeit mit Frankreich geplant"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "mit einer schwächelnden Phase der wirtschaftlichen Entwicklung zu tun"

      Das ist etwas sehr dezent ausgedrückt. Fakt ist, das euch Eurokraten sowohl die "Märkte" als auch die Bürger weg laufen. Macht weiter so und der große Knall wird kommen. Noch sitzt der Deutsche auf der Couch, aber wehe, er steht auf.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%