Krisenmanagement Japaner sind unzufrieden mit ihrer Regierung

Einer Umfrage zufolge sind mehr als zwei Drittel der Japaner mit dem Krisenmanagement ihrer Regierung nach der Erdbeben- und Atomkatastrophe unzufrieden. Zu höheren Steuern für den Wiederaufbau wären die meisten bereit.
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Japans Ministerpräsident Naoto Kan entschuldigte sich im Parlament für die Geschehnisse. Quelle: Reuters

Japans Ministerpräsident Naoto Kan entschuldigte sich im Parlament für die Geschehnisse.

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TokioDie Umfragen wurden am Montag von den großen Zeitungen „Manichi“, „Nihon Keizai“ und „Asahi“ veröffentlicht. Eine Mehrheit zeigte sich darin bereit, für den Wiederaufbau der am 11. März von Erdbeben und Tsunami verwüsteten Regionen höhere Steuern zu zahlen.

Ministerpräsident Naoto Kan entschuldigte sich am Montag im Parlament „zutiefst für das, was geschehen ist“. Die Regierung versuche alles in ihrer Macht, die beispiellose Katastrophe in den Griff zu bekommen. Die Betreibergesellschaft des havarierten Atomkraftwerks Fukushima, Tepco, entschuldigte sich ebenfalls: „Ich entschuldige mich erneut zutiefst dafür, soviel Leid für die Anwohner des Atomkraftwerks, Menschen in Fukushima und der Öffentlichkeit verursacht zu haben“, sagte Tepco-Präsident Masataka Shimizu.

Der von Tepco am Sonntag vorgestellte Zeitplan für die Lösung der Fukushima-Krise wurde verhalten aufgenommen. Kans Berater Goshi Hosono sagte, die Umsetzung werde genauestens überwacht. In sechs bis neun Monaten will Tepco die erheblich beschädigte Atomanlage unter Kontrolle bringen.

 

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