Krisenmanagement Welche Staatsmänner sich 2010 bewährten

Es kommt in Krisen entscheidend darauf an, dass die Politik die richtigen Weichen stellt. Und das Jahr 2010 war reich an Krisen. Vor allem in der Eurozone schrillten mit unschöner Regelmäßigkeit an den Finanzmärkten die Alarmglocken. Als wahre Staatsmänner profilierten sich in diesem Jahr vier Regierungschefs.
10 Kommentare
Quelle: dpa
(Foto: dpa)

Jean-Claude Juncker

Der Premierminister von Luxemburg ist der dienstälteste und erfahrenste Spitzenpolitiker Europas. Seine Kritik ist schmerzlich, aber fast immer gut begründet. Im disharmonischen Chor der 27 Staats- und Regierungschefs der EU wird Junckers Stimme gehört, weil sie glaubwürdig ist und weil er lange Linien aufzeigt. Jean-Claude Juncker achtet weniger auf nationale Egoismen, sein Kompass zeigt immer in Richtung Europa – staatsmännisch!

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10 Kommentare zu "Krisenmanagement: Welche Staatsmänner sich 2010 bewährten"

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  • Juncker ein bewährter Staatsmann?
    Was seit ihr für Journalisten???

    im Jahr 1998 hatte der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber die befürchtung geäußert, Deutschland könnten dereinst hohe Transferzahlungen für schwache Euro-Länder drohen. Darauf antwortete Juncker: „Transferleistungen sind so absurd wie eine Hungersnot in bayern.“

  • Diese Lobhudelei für einen kommunistischen Diktator ist schon sehr peinlich. Was aber den Autor bewogen hat, ausgerechnet Herrn Juncker als den europäischen Staatsmann zu preisen, wissen die Götter. Schön ist insbesondere die behauptung, der Mann enthalte sich der nationalen Egoismen - das zeugt von tiefer Unkenntnis der Materie! Oder ist es es etwa kein nationaler Egoismus des kleinen, reichen Luxemburg, wenn Herr Juncker sich standhaft weigert, an den hohen Schutzwällen zu rütteln, die sein Land um deutsche und andere Steuerhinterzieher gezogen hat? Luxemburg möchte also weiter fürstlich von denen leben, die bei uns und z.b. in Griechenland ein großer Teil des Problems sind und wir deutschen Steuerzahler sollen gefälligst immer größere Lasten tragen, "zum Wohle Europas"? Dieser feine Herr ist keineswegs der führende Staatsmann, sondern vielmehr einer der Totengräber der europäischen idee, denn mit einer derart verlogenen Politik kann man die bürger ganz bestimmt nicht überzeugen! Und auch in der Sache glaube ich kaum, dass das "Konzept" funktioniert, nach dem zwei oder drei Länder die Lasten aller übrigen tragen sollen, die mit dem Euro eine Riesenparty auf Pump gefeiert haben... Spätestens wenn Spanien kippt, wird sich schnell zeigen, wie löchrig der "Rettungsschirm ist und wie lächerlich überhaupt der ganze Rettungs-irrsinn war. Hybris, sonst nichts. Wie traurig es um Europa steht, erkennt man daran, dass solche Pfeifen schon als "Staatsmann" gefeiert werden. Und die Sachkompetenz der Handelsblatt-Redaktion kommt ganz offensichtlich auch mit wachsendem Tempo unter die Räder, sehr schade!

  • ich kann mich dem "Sucher" nur anschließen und anmerken, mit welcher dreisten Unverschämtheit wieder einmal Deutschland über den Tisch gezogen werden soll. Eurobonds sind so etwas wie der Wolf im Schafspelz, was so ein kleines Land wie Luxemburg mit unendlichen Zuschüssen aus brüssel nicht stört. Da kann man sich leicht dafür einsetzen, wenn wieder einmal die anderen dafür zahlen dürfen.

  • in Putins Rußland werden Großganoven wie Chodorkowski zu empfindlichen Strafen verurteilt und nach Sibirien verfrachtet, bei uns flicht man ihnen Kränze, hängt ihnen Preise um und feiert sie als bewährte Staatmänner ab.

    *ick könnt' nich so viel fressen, wie ick kotzen möcht'*, (Max Liebermann).

  • test

  • Lula de Silva hat wirklich Positives für viele arme Menschen in brasilien auf den Weg gebracht, zumal er Sozialist ist und man ihm das anfangs nicht zugetraut hat. Er ist wirklich einer der wenigen, die ihr Volk und ihre Macht nicht mißbraucht haben.
    Wen hat die Hebel, um stabilisierend einzugreifen und zu lenken und China hat volle Kassen, also kein Kunststück, man bedenke aber, daß China wahrscheinlich die niedrigsten Sozialstandards hat, die man sich vorstellen kann. Sowas paßt nicht zum "Exportweltmeister"!

    Juncker? Einer, der immer "mitgestrickt" hat und jetzt nicht für die Misere mitverantwortlich sein will. Lösungen hat er keine anzbieten, außer noch mehr Geld, vor allem das der anderen Zahlungsfähigen, aus dem Fenster zu werfen. Jahrzehntelang hat die Euro-bürokratie billionen verpraßt und einen umfassenden Schaden angerichtet. Das Vertrauen der Mehrheit der büger in allen europäischen Staaten in das Euro-Experiment ist zerstört, der Schuldenberg ist so hoch, daß niemand weiß, wo seine bis jetzt wolkenverhangenes Spitze tatsächlich zu suchen ist und wie man ihn jemals vernünftig abtragen kann.
    Die Annahmen waren falsch, die instrumente untauglich, das Mangement magelhaft, eine wirksame Kontrolle und objetive bewertung der Teilergebnisse hat gefehlt, das Resultat sind katastrophal. Kann dafür auch noch irgend jemand ein Lob erwarten?
    Größenwahn, kindliche Spielsucht, bürokratische blauäugigkeit und unkontrollierter und auch real nicht kontrollierbarer Selbstlauf waren die Zutaten für das gleich an Menschen ausprobierte Experiment, das zum größten Flop der Staats- und Wirtschaftgeschichte überhaupt wurde, auch und gerade gemessen an seiner kurzen Dauer. Die Euro-Einführung hat real zum weder gewollten, beabsichtigten, aber leider praktisch mit allen Folgen wirksam gewordenen Streßtest geführt, der nun die impolsion, bestenfalls die Stagnation des Systems zur Folge hat.
    Dafür kann man niemanden loben, wenn man sittliche Maßstäbe für politisch-ökonomisches Handeln anlegt, schon gar nicht einen Herrn Juncker! bewertung des Artikels: Verschleierungspropanganda, Orwells "1984" läßt grüßen! Für wie dumm halten uns die Damen und Herren vom Hb eigentlich?

  • Es kommt wie es kommen mus, Die Verbrechen weniger an den Völkern Europas sind auf dauer nicht unter den Teppich zu kehren, da kann die Gier noch so gross sein. wie sich alles ähneltdie DDR ausgeschlachtet, die Völker Europas ausgeplündert und nun Lumpenelite, mit wessen Geld wollt ihr retten wo doch überall nur Schulden sind ? Ja der Arbeitsmarkt soll so richtig brummen,liebe Sklaven,Tagelöhner die kommen vor Lachen nicht in den Schlaf.Nun blühen bald wieder die Mohnfelder wo wir den Frieden DE verteidigen.Danke

  • Auch der griechische Ministerpräsident Papandreou ist wie Juncker nur ein mieser Krimineller. Zusammen mit Goldman Sachs hat Papandreou die desaolate Haushaltslage seines Landes verschleiert, im Vertrauen darauf, daß sich die bRD diesen weiteren griechischen betrug gefallen lassen muß, nachdem Athen bereits seinen beitritt zum Euro mit gefälschten Zahlen bewerkstelligte.

    Ehrlicher wär's das Handelsblatt würde demnächst steckbrieflich gesuchte Mafiosi und Großbetrüger als "bewährte Staatsmänner" abfeiern.

  • Eine größere Unverschämtheit als ausgerechnet Juncker zum "bewährten Staatsmann" zu küren, konnte ihnen nicht einfallen.

    Junckers ganze Kunst besteht darin, dreist und frech wie ein Dieb in deutsche Kassen zu langen und das Geld fremden Staaten nachzuschmeißen.

    Noch 1998 meinte dieser "Staatsmann" in einer Antwort auf Edmund Stoiber, daß Deutschaland für schwache Länder Transferzahlungen leisten müsse, sei so wahrscheinlich wie eine Hungersnot in bayern.

    Mit Hilfe Junckers wurde der Vertrag von Maastricht (bail-Out-Verbot) gebrochen, was ein beispielloses Völkerrechtsverbrechen ist, was sich im 20. Jahrhundert kein Politiker erlaubt hat, nicht einmal solche, die als den übelsten Ruf haben.

    Jean-Claude Juncker ist Verbrecher, aber sicher kein Staatsmann!

  • Eine größere Unverschämtheit als ausgerechnet Juncker zum "bewährten Staatsmann" zu küren, konnte ihnen nicht einfallen.

    Junckers ganze Kunst besteht darin, dreist und frech wie ein Dieb in deutsche Kassen zu langen und das Geld fremden Staaten nachzuschmeißen.

    Noch 1998 meinte dieser "Staatsmann" in einer Antwort auf Edmund Stoiber, daß Deutschaland für schwache Länder Transferzahlungen leisten müsse, sei so wahrscheinlich wie eine Hungersnot in bayern.

    Mit Hilfe Junckers wurde der Vertrag von Maastricht (bail-Out-Verbot) gebrochen, was ein beispielloses Völkerrechtsverbrechen ist, was sich im 20. Jahrhundert kein Politiker erlaubt hat, nicht einmal solche, die als den übelsten Ruf haben.

    Jean-Claude Juncker ist Verbrecher, aber sicher kein Staatsmann!

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