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Kritik am Drei-Säulen-Modell aus privaten Banken, Sparkassen und Genossenschaften IWF fordert Reform des deutschen Bankwesens

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Schützenhilfe bekam die IWF-Expertenmannschaft von Manfred Weber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). „Bisher hat es wirkliche Reformen im öffentlichen Sektor nicht gegeben“, monierte Weber. „Sie werden aber kommen – so oder so.“ Dafür werde schon die Integration des europäischen Finanzmarktes sorgen. Nach Meinung von Weber setzt Deutschland immer noch zu wenig auf die Marktkräfte. Es gebe keinen zwingenden Grund für öffentliche Eigentümerschaft im Bankwesen.

Einigkeit bestand auf der Konferenz darin, dass die Abschaffung der staatlichen Haftung für den Sparkassensektor ein entscheidender Meilenstein ist. Für einen Eklat sorgte in diesem Zusammenhang der frühere EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti. Er wies darauf hin, dass die EU-Kommission ursprünglich die Abschaffung lediglich für Landesbanken und einige große Sparkassen gefordert hatte. Auf Wunsch des DSGV sei die Beendigung der Beihilfe auf den gesamten Landesbanken- und Sparkassensektor ausgeweitet worden. Die Sparkassen hätten sich nicht auseinanderdividieren lassen wollen.

Gegen die Kritik des IWF am Drei-Säulen-Modell wandte sich auch Christopher Pleister, Präsident des deutschen Genossenschaftsverbands: Die Genossenschaftsbanken hätten enorme Reformanstrengungen unternommen.

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