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Kritik an Premier May Britischer Außenminister nennt Zollpartnerschaft mit der EU „verrückt“

Der Plan einer Zollpartnerschaft scheint das ohnehin zerrüttete britische Kabinett weiter zu spalten. Auch Außenminister Boris Johnson ist dagegen.
Update: 08.05.2018 - 13:18 Uhr Kommentieren
Großbritannien: Boris Johnson nennt EU-Zollpartnerschaft verrückt Quelle: AFP
Boris Johnson

Der britische Außenminister hält nur wenig von Mays Plan für eine Zollpartnerschaft mit der EU.

(Foto: AFP)

LondonDer britische Außenminister Boris Johnson hat Vorstellungen von Premierministerin Theresa May für die Zeit nach dem Brexit kritisiert. Der Plan einer Zollpartnerschaft mit der EU sei „verrückt“ und schüfe ein „ganz neues Netz der Bürokratie“, sagte Johnson der Zeitung „Daily Mail“. Mays Idee sei zudem völlig unerprobt und werde es sehr schwer machen, Handelsabkommen zu schließen, sagte Johnson laut dem Zeitungsbericht vom Dienstag.

Johnsons Kritik ist ein weiteres Zeichen für die Uneinigkeit, die im britischen Kabinett über die Beziehungen zur EU nach einem Austritt aus der Union herrscht. Befürworter eines „harten Brexits“ wie Johnson plädieren für eine größere Distanz zur EU, während andere wie Finanzminister Philip Hammond eine weiterhin relativ enge Bindung anstreben.

May möchte nach dem Brexit im Rahmen einer Zollpartnerschaft erreichen, dass Großbritannien künftig für die EU Importzölle für Güter eintreibt, die über das Königreich in die Union transportiert werden. Es gelang ihr vergangene Woche aber nicht, das Kabinett in dieser Frage hinter sich zu vereinen. Der britische Wirtschaftsminister Greg Clark hatte am Sonntag gesagt, dass die Regierung die Zollpartnerschaft noch in Erwägung ziehe.

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