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Kritik von Ex-Präsident Bill Clinton Für Bush ist in Guantanamo alles in Ordnung

US-Präsident George W. Bush steht zum Gefangenenlager Guantanamo. Kritik seines Vorgängers Bill Clinton wies er zurück.
Die Bilder gedemütigter Gefangener gingen um die Welt. Foto: dpa

Die Bilder gedemütigter Gefangener gingen um die Welt. Foto: dpa

HB WASHINGTON. Bush sagte am Montag in Washington auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit einer EU-Delegation, wer für Frieden und Menschenrechte eintrete, habe eine Verpflichtung zu seinem Wort zu stehen. Und das tue man in Guantanamo. Das US-Internierungslager auf Kuba werde vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes inspiziert. Für das Lager gälten Vorschriften zu den Haftbedingungen, wie sie ähnlich in der Genfer Konvention stünden, sagte Bush.

Sein Vorgänger Clinton hatte zuvor deutliche Kritik an dem umstrittenen Gefangenenlager in Guantanamo Bay geübt. Es müsse entweder geschlossen oder aufgeräumt werden, sagte Clinton der „Financial Times“. Es sei an der Zeit, dass die Geschichten über Übergriffe auf Insassen ein Ende nähmen.

In den vergangenen Wochen war der US-Militärstützpunkt nach einer Diskussion über angebliche Misshandlungen Gefangener und Koran-Schändungen zunehmend in Verruf geraten.

Vor Clinton hatten sich bereits andere renommierte Politiker wie der einstige US-Präsident Jimmy Carter in die Debatte eingeschaltet. Carter forderte wie auch einige Vertreter der US-Regierung eine Schließung des Lagers. Vize-Präsident Dick Cheney hatte dies indes zurückgewiesen.

Die USA halten in Guantanamo Bay nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums etwa 520 Menschen fest, die meisten von ihnen seit gut drei Jahren. Angeklagt wurden jedoch bisher nur vier Insassen.

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