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Kritik von Naturschützern Den Verfalll des Great Barrier Reef stoppen

Die australische Regierung hat Pläne zur Rettung des Great Barrier Reef vorgelegt. So sollen etwa keine neue Häfen gebaut werden. Umweltschützern gehen die Maßnahmen aber nicht weit genug. Auch die Unesco droht.
15.09.2014 - 14:14 Uhr Kommentieren
Das Great Barrier Reef schrumpft seit Jahren. Schuld sind der Klimawandel, Wasserverschmutzung und eine Seesternplage. Die Tiere ernähren sich von Korallen. Quelle: dpa

Das Great Barrier Reef schrumpft seit Jahren. Schuld sind der Klimawandel, Wasserverschmutzung und eine Seesternplage. Die Tiere ernähren sich von Korallen.

(Foto: dpa)

Sydney Die australischen Regierungspläne zum Schutz des weltberühmten Great Barrier Reef stoßen bei Umweltschützern auf Skepsis. Das am Montag von der Regierung in Canberra vorgelegte Maßnahmenpaket reiche nicht aus, „um den Verfall des Riffs zu stoppen“, sagte der Vorsitzende des australischen Verbandes der Umweltschutzorganisation WWF, Dermot O'Gorman.

So setze der Plan keine ausreichend hohen Ziele, um die Meeresverschmutzung durch die Landwirtschaft zu verringern.

Umweltminister Greg Hunt hatte zuvor den „Riff 2050 Langzeit-Nachhaltigkeitsplan“ vorgelegt. Damit reagierte Canberra auf Forderungen der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco), bis zum 1. Februar 2015 einen Bericht über Schutzmaßnahmen für das Korallenriff vorzulegen. Die Unesco drohte, das Weltkulturerbe andernfalls als „gefährdet“ einzustufen.

Der von Hunt vorgelegte Plan ist zunächst ein Entwurf und soll nun öffentlich beraten werden. Er sieht unter anderem ein Verbot zur Entwicklung neuer Häfen im Fitzroy Delta, in der Keppel Bay und auf der Insel Curtis im Bundesstaat Queensland vor. Für zehn Jahre sollen zudem in und um das Korallenriff keine Aushubarbeiten für neue Häfen oder zum Ausbau bestehender Häfen vorgenommen werden dürfen. Allerdings sind Ausnahmen für als wichtig eingestufte Entwicklungsprojekte vorgesehen.

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    WWF-Chef O'Gorman vermisste in dem Regierungsplan „die Milliarden Dollar, die zur Wiederherstellung der Gesundheit des Riffs gebraucht werden“. Positive Worte fand er für die geplante Verbesserung der Behördenzusammenarbeit.

    Felicity Wishart von der Australischen Gesellschaft für Meeresschutz (Australian Marine Conservation Society) forderte Gesetze, die Baggerarbeiten reduzieren und die Entsorgung des Aushubs im Schutzgebiet verbieten sollten.

    Der Plan lasse zwar den „guten Willen“ der Regierung erkennen, zum Schutz des Korallenriffs seien aber strenge Gesetze nötig.

    Das Great Barrier Reef ist nicht nur Heimat vieler seltener Tier- und Pflanzenarten, sondern auch essenziell für das Funktionieren des Ökosystems der Meere. Seit Jahren schrumpft das Korallenriff in Folge des Klimawandels, von Wasserverschmutzung, der Hafenwirtschaft und der Fischerei. Zusätzlich wird das Riff durch eine Plage von Dornenkronenseesternen belastet, die sich von Korallen ernähren.

    • afp
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