Kuba und die USA Trump will Vereinbarungen auf Eis legen

Der künftige US-Präsident Donald Trump will Vereinbarungen mit Kuba auf Eis legen. Er fordert die Einhaltung von Menschenrechten und größere wirtschaftliche Öffnung. Castro nennt er einen „brutalen Diktator.“
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Der designierte US-Präsident Donald Trump will die Vereinbarungen mit Kuba auf Eis legen. Quelle: dpa
Forderungen gegen Kuba

Der designierte US-Präsident Donald Trump will die Vereinbarungen mit Kuba auf Eis legen.

(Foto: dpa)

New YorkDer designierte US-Präsident Donald Trump hat mit einer Beendigung des Tauwetters mit Kuba gedroht. Die kubanische Seite müsse sich zu „einer besseren Vereinbarung“ für die kubanische Bevölkerung, die Exil-Kubaner und die gesamten USA bereit erklären, sonst werde er die unter dem scheidenden US-Präsidenten Barack Obama getroffenen Vereinbarungen „beenden“, twitterte Trump am Montag. Trumps Team fordert Zugeständnisse bei der Einhaltung der Menschenrechte und eine größere wirtschaftliche Öffnung.

Mit Schirm, Charme und der Air Force One
Werbung für den historischen Besuch
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Barack Obamas Kuba-Reise sorgte bereits im Vorfeld für Interesse. Überall auf den Straßen der kubanischen Hauptstadt Havanna wurde der historische Besuch angekündigt.

Obama im Anflug
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Ein Spektakel auf den Straßen von Kuba. Menschen beobachten die Air Force One im Landeanflug auf den Jose Marti International Flughafen in Havanna.

Verregnete Ankunft
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Der US-Präsident kam zusammen mit seiner Ehefrau Michelle und den beiden Töchtern Malia Ann und Natasha. Zur Ankunft spielte das sonst meist sonnige Wetter in Kuba nicht mit. Am ersten Tag seiner dreitägigen Reise sorgte anhaltender Nieselregen für eine trübe Atmosphäre.

Historischer Besuch
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Und dann war es soweit. Zum ersten Mal seit 1928 hat mit Barack Obama ein US-Präsident kubanischen Boden berührt. „Que bolá Cuba?“, („Wie geht's, Kuba“), twitterte er in landestypischer Mundart bei seiner Ankunft. Obama Visite gilt als symbolischer Höhepunkt der Annäherung an den früheren Erzfeind.

Begrüßung auf dem Flughafen – ohne Castro
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Am Flughafen wurden Obama von ranghohen Regierungsvertretern Kubas wie Außenminister Bruno Rodríguez begrüßt – allerdings nicht von Staatspräsident Raúl Castro. Dessen Abwesenheit betrachtete das Weiße Haus indes nicht als Affront. Castros Erscheinen sei „nie erwogen oder besprochen“ worden, sagte Obamas Vize-Sicherheitsberater Ben Rhodes in Washington. Stattdessen will der kubanische Staatschef den hohen Gast am (heutigen) Montag im Palast der Revolution in Havanna begrüßen.

Spaziergang durch Havanna
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Unmittelbar nach der Landung unternahmen Obama und seine Familie einen Spaziergang durch die Altstadt von Havanna. Doch der inzwischen heftiger gewordene Regen und ein enormes Polizeiaufgebot sorgten für fast menschenleere Straßen.

Begegnung mit Kubanern
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Trotz der wenigen Menschen in der Altstadt von Havanna, ließ es sich Obama nicht nehmen die kubanischen Bürgern persönlich zu begrüßen.

Trumps Mitteilung erfolgte drei Tage nach dem Tod des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro, der bis 2006 an der Spitze des Karibikstaates stand. Obama und der kubanische Präsident Raúl Castro hatten die Annäherung im Dezember 2014 angekündigt.

Die unterschiedlichen Ansichten Obamas und Trumps kamen in den Reaktionen auf den Tod Fidel Castros zum Ausdruck. Trump bezeichnete Castro als einen „brutalen Diktator, der sein eigenes Volk fast sechs Jahrzehnte lang unterdrückt hat“. Obama erklärte, die Geschichte werde „den enormen Einfluss dieser einzigartigen Figur auf die Menschen und die Welt um ihn herum beurteilen“.

  • afp
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