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Kurz vor Europawahl „Gelbwesten“ und Italiens Fünf-Sterne-Bewegung erwägen Zusammenarbeit

Bei einem Treffen von „Gelbwesten“-Aktivisten und Italiens Vize-Regierungschef Luigi Di Maio sollen die anstehenden Wahlen und eine mögliche Zusammenarbeit besprochen worden sein.
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Di Maio hatte bereits in der Vergangenheit seine Sympathie für die französische Protestbewegung bekundet, die unter anderem gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron auf die Straße geht. Quelle: dpa
„Gelbwesten“

Di Maio hatte bereits in der Vergangenheit seine Sympathie für die französische Protestbewegung bekundet, die unter anderem gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron auf die Straße geht.

(Foto: dpa)

MontargisItaliens Fünf-Sterne-Bewegung und die französische Protestbewegung „Gelbwesten“ nähern sich kurz vor der Europawahl weiter an. Ein Treffen einiger „Gelbwesten“-Aktivisten mit Italiens Vize-Regierungschef Luigi Di Maio am Dienstag in der französischen Kleinstadt Montargis nannte der Italiener „ein erstes von vielen“. „Gelbwesten“-Aktivist Christophe Chalençon sagte dem Sender France Info, man habe bei dem Treffen über die anstehenden Wahlen und eine mögliche Zusammenarbeit sowie inhaltliche Gemeinsamkeiten gesprochen.

„Das gibt unserem Handeln internationalen Wert“, betonte Chalençon, Sprecher der „Gelbwesten“-Gruppe rund um Ingrid Levavasseur, die mit einer eigenen Liste bei der Europawahl Ende Mai antreten will. Di Maio postete im Anschluss an das Treffen ein Foto einiger Teilnehmer auf Twitter und schrieb: „Der Wind des Wandels hat die Alpen überquert.“

Di Maio hatte bereits in der Vergangenheit seine Sympathie für die französische Protestbewegung bekundet, die unter anderem gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron auf die Straße geht. Die Bewegung ist äußert zersplittert. Einer ihrer Wortführer, Eric Drouet, hatte eine Zusammenarbeit mit Politikern generell ausgeschlossen. Die Annäherung kommt in einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen Frankreich und Italien auf dem Tiefpunkt sind. Seit Wochen streiten Paris und Rom.

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  • dpa
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