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Landesweite Ausschreitungen Nur wenige Ausgehverbote in Frankreich

Ausgehverbote für Jugendliche zur Bekämpfung der Vorstadt-Krawalle bleiben in Frankreich die umstrittene Ausnahme. Nur sechs der 100 Départements nutzten am Mittwoch die neue Möglichkeit.

HB PARIS. Im nahen Umkreis von Paris war keine einzige Gemeinde betroffen. Vor allem linke Bürgermeister lehnten den Rückgriff auf das Notstandsgesetz von 1955 ab, das selbst bei den Mai-Unruhen 1968 nicht angewendet worden war. Sprecher der muslimischen Gemeinde begrüßten jedoch die Maßnahme als Möglichkeit, die Ruhe wieder herzustellen.

Justizminister Pascal Clément rief die Staatsanwälte auf, nachts in Sperrzonen aufgegriffene Minderjährige umgehend in geschlossene Heime einzuweisen. Der neogaullistische Abgeordnete Georges Fenech verlangte eine Änderung des Notstandsgesetzes, um aufgegriffene Jugendliche sofort aburteilen zu können. Die Höchststrafe müsse von zwei auf sechs Monate Haft und 3750 Euro Bußgeld erhöht werden.

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