Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Landgewinne für Islamischen Staat IS-Miliz erobert Kontrollposten an syrischer Grenze

Die Hälfte des syrischen Staatsgebiets hat der Islamische Staat bereits eingenommen. Nun verzeichnen die Dschihadisten weitere Landgewinne an der Grenze zum Irak. Regierungstruppen haben den Posten aufgegeben.
Kommentieren
Seit Monaten liefern sich IS-Terroristen und syrische sowie irakische Regierungstruppen schwere Gefechte wie hier in der Nähe der libyschen Hafenstadt Sirte. Quelle: Reuters
Erbitterte Kämpfe

Seit Monaten liefern sich IS-Terroristen und syrische sowie irakische Regierungstruppen schwere Gefechte wie hier in der Nähe der libyschen Hafenstadt Sirte.

(Foto: Reuters)

Bagdad Die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) hat am Sonntag einen Grenzposten an der syrisch-irakischen Grenze erobert. Die irakischen Regierungstruppen und Grenzschützer hätten den Posten al-Walid aufgegeben, sagten ein Polizeibeamter und ein Vertreter der Regionalbehörden. Bereits am Freitag hatten IS-Kämpfer den Posten auf syrischer Seite erobert.

Der IS hatte im Sommer vergangenen Jahres große Teile des Nordirak und des benachbarten Syrien besetzt. Eine Militärallianz unter Führung der USA fliegt Luftangriffe auf die Dschihadisten, am Boden kämpfen vorwiegend einheimische Kräfte. Syrien kontrolliert der IS inzwischen etwa zur Hälfte.

Das sind die gefährlichsten Länder der Welt
Libyen
1 von 12

Das Land ist vom Krieg zerrissen. Seit dem Sturz von Diktator Muhammad Gaddafi gilt Libyen als sogenannter „failed state“. Eine funktionierende Regierung gibt es nicht, Investoren machen um das Land einen großen Bogen. Mittlerweile ist das Land auch ins Visier der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ gerückt. Kein Wunder also, dass Libyen laut der aktuellen Karte des Gesundheitsrisikos von „International SOS“ auch hinsichtlich der medizinischen Versorgung eines der gefährlichsten Länder der Welt ist.

(Foto: dpa)
Sierra Leone
2 von 12

In kaum einem anderen afrikanischen Land wütete hat das Ebola-Virus so brutal, wie im westafrikanischen Sierra Leone, eines der ärmsten Länder der Welt. Die fehlende medizinische Versorgung und das zu späte Einschreiten der internationalen Staatengemeinschaft haben erst möglich gemacht, dass das Virus derart tödliche Ausmaße annahm. Die Ebola-Epidemie konnte mittlerweile eingedämmt werden. Dennoch ist Sierra Leone nach wie vor kein risikoloses Reiseziel.

(Foto: AFP)
Liberia
3 von 12

Wie Sierra Leone leidet auch Liberia unter der Ebola-Epidemie. Auch hier wurde zu spät reagiert. Zur fehlenden medizinischen Versorgung kommen noch katastrophale hygienische Zustände und die fehlende Sensibilisierung der Bevölkerung hinzu. Viele Liberianer blieben in Kontakt mit erkrankten Angehörigen und weigerten sich, auf Beerdigungszeremonien zu verzichten, weshalb sich das Virus immer weiter verbreiten konnte.

(Foto: AFP)
Simbabwe
4 von 12

Während Simbabwes Diktator Robert Mugabe in Saus und Braus lebt, lässt er seine Bevölkerung in bitterer Armut darben. Eine absurd hohe Inflation, eine hohe Sterblichkeitsrate und fehlende öffentliche Investitionen – das alles interessiert den greisen Diktator wenig. Zwar leidet Simbabwe nicht unter dem Ebola-Virus, angesichts der Armut des Landes ist es als Reiseziel allerdings nicht empfehlenswert.

(Foto: dpa)
Syrien
5 von 12

Der Bürgerkrieg in Syrien hat bisher Tausende Menschenleben gekostet. Frieden ist nicht in Sicht. Besonders problematisch ist, dass die ungeordneten Verhältnisse in Syrien eine Brutstätte für Terrorismus sind. Für Reisende ist das Land daher besonders gefährlich. Auch die desolate Gesundheitsversorgung macht Syrien zu keinem sicheren Reiseziel.

(Foto: dpa)
Irak
6 von 12

Irakische Fußballfans in den Straßen der Hauptstadt Bagdad: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sorgt in dem krisengeschüttelten Land für bürgerkriegsähnliche Zustände. Wilde Flüchtlingslager, eine schlechte medizinische Infrastruktur und die erhöhte Unsicherheit durch Anschläge und Bombendrohungen machen die Lebensumstände im Irak besonders prekär. Das ist keine Reise wert.

(Foto: dpa)
Gaza
7 von 12

Zerstörungen in Gaza: Palästina ist nicht sicher. Insbesondere der Gazastreifen gilt als Pulverfass. Hier kommt es immer wieder zu Scharmützeln zwischen der radikal-islamischen Hamas und der israelischen Armee. Außerdem sorgen die durch das jüngste Bombardement zerstörten Gebäude für Gefahr. Aufgrund zerstörter Leitungen, Schwelbränden und offener Kanalisationen empfiehlt sich das eingemauerte Gaza derzeit umso mehr nicht für Reisende aus dem Ausland.

(Foto: dpa)
Der Handelsblatt Expertencall
  • afp
Startseite

0 Kommentare zu "Landgewinne für Islamischen Staat: IS-Miliz erobert Kontrollposten an syrischer Grenze"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.