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Landwirtschaft Ministerin Klöckner bezeichnet G20-Treffen der Agrarminister als Durchbruch

Die Agrarminister der G20-Staaten verständigen sich auf eine globale und nahhaltige Lebensmittelproduktion. Laut Klöckner wurde mehr erreicht als erwartet.
28.07.2018 - 20:55 Uhr Kommentieren
„Mit diesem G20-Treffen ist uns ein klarer Durchbruch für die Landwirtschaft, für das Klima und damit für die Verbraucher gelungen.“ Quelle: dpa
Agrarministerin Julia Klöckner

„Mit diesem G20-Treffen ist uns ein klarer Durchbruch für die Landwirtschaft, für das Klima und damit für die Verbraucher gelungen.“

(Foto: dpa)

Buenos Aires Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat sich zufrieden mit den beim Treffen der G20-Agrarminister in Buenos Aires erzielten Ergebnissen geäußert. „Mit diesem G20-Treffen ist uns ein klarer Durchbruch für die Landwirtschaft, für das Klima und damit für die Verbraucher gelungen“, erklärte die CDU-Politikerin nach dem Ende der Konferenz.

Nach Angaben ihres Ministeriums verständigten sich die G20-Staaten beim diesjährigen Treffen der Agrarminister in der argentinischen Hauptstadt auf zentrale Themen einer globalen und nachhaltigen Lebensmittelproduktion. Zudem hätten sich die wichtigsten Industrie-und Schwellenländer zu einem offenen, regelbasierten Handel auf Grundlage der Welthandelsorganisation bekannt.

Die Landwirtschaftsminister der 20 größten Industrie- und Schwellenländer äußerten sich besorgt über die Zunahme protektionistischer Handelshemmnisse neben den Zöllen. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen sie sich dafür aus, keine unnötigen Hindernisse für den Handel aufzubauen.

„Wir haben mehr erreicht, als sich im Vorfeld abzeichnete“, sagte Klöckner. Entscheidend war für die Ministerin eine Vereinbarung zum Klimaschutz, bei der der Landwirtschaft eine besondere Rolle zukomme. Gemeinsam wollten die G20-Staaten auch gegen Antibiotika-Resistenzen vorgehen.

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    Im Mittelpunkt standen weiterhin eine nachhaltige Bodennutzung und der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Deutschland hat maßgeblich das Thema Ackerbaustrategie eingebracht. Sie habe ihre Amtskollegen eingeladen, gemeinsame Kriterien zu entwickeln, erklärte Klöckner. „Das Ergebnis werde ich auf dem nächsten G20-Treffen 2019 in Japan vorstellen.“ Die Ackerbaustrategie solle Produktivität mit Nachhaltigkeit verbinden, eine Verringerung der Bodenbelastung und zu mehr Artenvielfalt führen.

    Die G20-Länder verfügen über rund 60 Prozent der weltweit landwirtschaftlich nutzbaren Flächen und wickeln etwa 80 Prozent des globalen Handels mit Lebensmitteln ab. Zwei Drittel der Weltbevölkerung leben in den G20-Staaten.

    • dpa
    • rtr
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