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Larry Kudlow Trump-Berater weist Bericht über abgesagtes Treffen mit China zurück

Larry Kudlow widerspricht einem Bericht, wonach die USA ein Treffen mit Vertretern Chinas abgesagt haben. Die USA wollen weiter Handelsgespräche mit der Volksrepublik führen.
Update: 23.01.2019 - 06:56 Uhr Kommentieren
Ende Januar wird sich Chinas Vize-Ministerpräsident Liu He mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin treffen. Quelle: Reuters
Handelsstreit zwischen USA und China

Ende Januar wird sich Chinas Vize-Ministerpräsident Liu He mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin treffen.

(Foto: Reuters)

Washington Die USA halten offiziellen Angaben zufolge fest an den geplanten Handelsgesprächen mit China. Larry Kudlow, Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, wies am Dienstag einen Zeitungsbericht zurück, dass die USA ein Vorbereitungstreffen für die Gespräche in der kommenden Woche abgesagt haben sollen. „Mit Respekt, die Geschichte stimmt nicht“, sagte Kudlow.

Die „Financial Times“ (FT) hatte zuvor berichtet, die USA hätten Gespräche mit den chinesischen Vize-Ministern für Handel, Wang Shouwen, und Finanzen, Liao Min, abgeblasen. Sie sollen demnach den Weg für die nächste Verhandlungsrunde im Handelsstreit der beiden weltgrößten Volkswirtschaften ebnen. Das Treffen ist dem Bericht nach für den 30. und 31. Januar in Washington angesetzt.

Verhandeln für China soll Vize-Ministerpräsident Liu He mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin, hieß es der FT zufolge im Umfeld des US-Präsidialamtes.

Im Handelsstreit mit den USA hatte Trump im vergangenen Jahr Strafzölle von bis zu 25 Prozent auf chinesische Exporte in die USA verhängt. Die Zölle betreffen Waren im Umfang von 250 Milliarden Dollar, umgerechnet 220 Milliarden Euro.

Die USA beklagen mangelnden Marktzugang, Produktpiraterie, zwangsweisen Technologietransfer und staatliche Subventionen Chinas im Rennen um die globale Technologieführerschaft.

Peking antwortete mit Zollerhöhungen im Umfang von 110 Milliarden Dollar für US-Waren, verlangsamte die Zollabfertigung bei US-Unternehmen und stoppte die Ausgabe von Lizenzen im Finanzsektor und anderen Geschäftsbereichen.

US-Präsident Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatten sich am 1. Dezember nach dem Gipfel der großen Wirtschaftsmächte (G20) in Buenos Aires auf einen vorübergehenden „Waffenstillstand“ geeinigt. Die USA setzten China eine Frist bis 1. März, um Entgegenkommen zu zeigen.

Wirtschaftsexperten warnen davor, dass eine Eskalation zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt auch schwere Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben würde.

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