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Leichen im Todesdreieck Mitarbeiter von Bechtel im Irak entführt

Rebellen haben am Dienstag nach Angaben der irakischen Polizei fünf Mitarbeiter des amerikanischen Ingenieur-Dienstleisters Bechtel entführt. Ebenfalls am Dienstag ermordeten Extremisten erneut einheimische Polizisten.

HB DÜSSELDORF. Unbekannte haben am Dienstag nach Polizeiangaben im Irak fünf Mitarbeiter des US-Konzerns Bechtel entführt. Die Polizei in der nordirakischen Stadt Kirkuk berichtete, die Entführer hätten das Auto der Männer in der 230 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Tus gestoppt.

Ob es sich bei den Verschleppten um Iraker oder Ausländer handelt, war zunächst unklar. Aus anderen Quellen hieß es, die Entführer hätten lediglich einen irakischen Ingenieur gekidnappt.

In Bagdad haben Extremisten einen Abteilungsleiter des irakischen Innenministeriums erschossen. Im Stadtteil Ghasalija feuerten die Attentäter aus einem Auto heraus auf Ghasi Mohammed Issa, der die Einwanderungsabteilung des Ministeriums leitet. Al Kaida bekannte sich im Internet zu dem Anschlag.

Im so genannten Todesdreieck südlich von Bagdad entdeckte ein Bauer am Montag auf seinem Land zwei Leichen. Wie die Polizei in Latifija mitteilte, handelt es sich bei den Opfern um einen Polizeioffizier, der von Extremisten enthauptet wurde, und einen Iraker, der als Übersetzer für die US-Armee arbeitete.

US-Soldaten erschossen in Dedscheel in der Nacht zum Dienstag zwei mutmaßliche Aufständische. Nach Angaben der Streitkräfte in Tikrit hatten die Männer die Amerikaner in der nördlich von Bagdad gelegenen Stadt zuvor angegriffen. Ein dritter Angreifer sei verletzt worden.

Die US-Truppen nahmen fünf Verdächtige fest. In Mossul sei ein weiterer „Terrorist“ bei einer Operation der US-Armee getötet worden hieß es. Zwei weitere wurden verletzt.

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