Leitartikel Die Ukraine ist das neue Griechenland

Der IWF riskiert mit deutlichen Überschreitungen der üblichen Kreditgrenzen in der Ukraine erneut Kopf und Kragen. Derweil droht der Krieg im Osten alle Hoffnungen auf eine Stabilisierung der Wirtschaft zunichtezumachen.
Das Geld soll auch zum Aufbau der umkämpften Stadt Vuhlehirsk in der Ostukraine dienen. Quelle: ap
IWF schnürt milliardenschweres Hilfsprogramm

Das Geld soll auch zum Aufbau der umkämpften Stadt Vuhlehirsk in der Ostukraine dienen.

(Foto: ap)

Früher hat man den Internationalen Währungsfonds (IWF) ob seiner rigiden Reformvorgaben als „Weltfinanzpolizist“ bezeichnet. Für Europa ist der Fonds jedoch längst zum Notarzt geworden – und zwar im Dauereinsatz. Der IWF wird heute aller Voraussicht nach ein 17,5 Milliarden Dollar schweres Hilfsprogramm für die krisen- und kriegsgeschüttelte Ukraine beschließen. Im ebenfalls auf der Intensivstation liegenden Griechenland hat der Fonds noch rund 30 Milliarden Dollar im Feuer.

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