Leitartikel zur Nato Der Rüstungsetat ist nicht nur eine Frage des Geldes

Das von US-Präsident Donald Trump propagierte Zwei-Prozent-Ziel für Verteidigungsausgaben, ist nicht so hart wie behauptet. Deutschland hätte sogar Schwierigkeiten, so viel Geld sinnvoll zu investieren. Ein Kommentar.
Deutsche Kampfjets sind derzeit unter anderem in Syrien im Einsatz – zur Aufklärung. Quelle: dpa
Tornado der Bundeswehr

Deutsche Kampfjets sind derzeit unter anderem in Syrien im Einsatz – zur Aufklärung.

(Foto: dpa)

Nehmen wir mal an, Deutschland würde im Jahr 2024 zwei Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Verteidigung ausgeben. Also vermutlich mindestens 25 Milliarden Euro mehr als die 37 Milliarden, die derzeit in den Wehretat fließen. Um die heutige Bundeswehr mit allem auszustatten, was sie braucht, wären laut dem Wehrbeauftragten des Bundestags, Hans-Peter Bartels, rund 1,5 Prozent genug.

Bei zwei Prozent müssten die Streitkräfte folglich deutlich größer ausgelegt werden, mit weitaus mehr als den bislang vorgesehenen 200 000 Soldaten, mit mehr neuen Kampfpanzern, Transportflugzeugen, Kriegsschiffen oder Drohnen.

 
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