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Letzte Runde der Wahl Islamisten im ägyptischen Parlament stark wie nie

Die Anhänger der Muslimbruderschaft haben bei der Parlamentswahl in Ägypten so viele Mandate erreicht wie nie zuvor. Die regierenden Nationaldemokraten können sich Hoffnungen auf eine Zweidrittelmehrheit machen. Verlierer der Wahl sind kleinere linke und liberale Parteien.
Polizisten versperren Demonstranten der Muslimbrüder den Weg zu einem Wahllokal in Al Mansoura. Foto: dpa

Polizisten versperren Demonstranten der Muslimbrüder den Weg zu einem Wahllokal in Al Mansoura. Foto: dpa

HB KAIRO. Nach dem vorläufigen Endergebnis kommen die Islamisten auf 88 der 454 Mandate - 15 mehr als bislang. Beobachter schätzen, dass die Muslimbruderschaft noch mehr Sitze erhalten hätte, wenn die Staatsmacht bei der Stichwahl am Mittwoch nicht zahlreiche Anhänger der Islamisten mit Gewalt und Schikanen von den Wahllokalen fern gehalten hätte.

Die regierende Nationaldemokratische Partei (NDP) von Präsident Husni Mubarak kommt auf rund 300 Sitze. Wie viele Mandate die NDP genau haben wird, ist noch unklar, weil mehrere NDP-Politiker als Unabhängige angetreten waren.

Die Wahl erstreckte sich über vier Wochen und wurde von massiven Behinderungen und gewaltsamen Zwischenfällen begleitet. Zum Abschluss der Parlamentswahl am Mittwoch wurden acht Menschen von Soldaten oder Polizisten erschossen, darunter ein 14-jähriger Junge. In der vierten und letzten Runde der Wahl ging es um 127 Mandate, bei denen kein Kandidat die absolute Mehrheit des Wahlkreises erringen konnte.

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