Libanon UN-Generalsekretär warnt vor Instabilität

Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon schätzt die Lage im Libanon als instabil ein und fordert die Bildung einer neuen libanesischen Regierung, die konkret gegen die Kämpfer um die Hisbollah vorgehen soll.
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New York Extremisten und bewaffnete Milizen im Libanon könnten nach Ansicht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon das derzeitige Macht- und Sicherheitsvakuum im Land für ihre Zwecke missbrauchen.

In seinem am Mittwoch verbreiteten Halbjahresbericht an den UN-Sicherheitsrat forderte Ban die Bildung einer neuen libanesischen Regierung, die „konkrete Maßnahmen“ ergreifen solle, um Kämpfer der Hisbollah und palästinensische Milizen zu entwaffnen.

Er sei „tief besorgt, dass die Verbindung von Misstrauen zwischen den Parteien und der anhaltenden Präsenz von Milizen zu Spannungen und möglicher Unsicherheit und Instabilität im Libanon und außerhalb führen könnte“, erklärte Ban. Die vom Westen unterstützte Regierung von Ministerpräsident Saad Hariri war im Januar gescheitert, nachdem die Hisbollah und ihre Verbündeten das Kabinett verlassen hatten.

  • dapd
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