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Libyen Gaddafi-Truppen weiter auf dem Vormarsch

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Clinton trifft Vertreter der Opposition

US-Außenministerin Hillary Clinton traf unterdessen am Montagabend in Paris mit Vertretern der libyschen Opposition zusammen. Über den Inhalt des Gesprächs mit Mahmud Dschibril vom libyschen Nationalrat wurde nichts bekannt.

An dem Treffen nahmen auch der Sonderbeauftragte der US-Regierung für Libyen, Chris Stevens, und der ehemalige US-Botschafter in Tripolis, Gene Cretz, teil. „Sie hatten ein offenes Gespräch über Wege, wie die USA das libysche Volk in seinem Kampf gegen das Gaddafi-Regime unterstützen können“, sagte Clintons Sprecher Philippe Reines nach dem Treffen. Es war das erste Treffen zwischen Vertretern der USA und der libyschen Opposition auf höchster Regierungsebene seit Beginn der Kämpfe in Libyen.    

Libyen exportiert kein Öl mehr

Der Ölexport aus Libyen ist mittlerweile vollständig zum Erliegen gekommen. Die Internationale Energieagentur (IEA) erklärte am Dienstag in Paris in ihrem jüngsten Marktbericht, Grund seien die Flucht ausländischer Ölarbeiter und die Einstellung der Produktion durch internationale Unternehmen.    

Die Kämpfe in Libyen hatten den Ölpreis in der vergangenen Woche auf fast 107 Dollar pro Barrel ansteigen lassen, bevor der Preis nach dem schweren Erdbeben in Japan wieder zurückging. Analysten waren schon zuvor davon ausgegangen, dass in Libyen derzeit kaum noch Öl produziert wird.    

  • dapd
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2 Kommentare zu "Libyen: Gaddafi-Truppen weiter auf dem Vormarsch"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es geht in Libyen noch lange nicht um eine Demokratisierung. Die wehrlosen Menschen werden aus der Luft mit Kampfjets angegriffen und hinterhältig von Scharfschützen beschossen und ermordet. Deshalb setzt sich eine unvorstellbare Gewaltspirale und eine Massenflucht von Hunderttausenden Libyern in Gang.

    Und was blüht den Libyern wenn Gaddafi wieder fest im Sattel sitzt? Und der restlichen Welt? Lockerbie II?

    Es ist erschreckend und beschämend, wie die deutsche Politik wegguckt und verhindert, dass die Greuel jetzt wirksam gestoppt werden.

    Eine Flugverbotszone dürfte natürlich kein Ticket für eine flugs gewendete sogenannte Opposition sein. Das Volk sollte seinen politischen Weg selbstbestimmt suchen können. Aber lange vor der Unterstützung einer kaum existenten Demokratiebewegung kommt der blanke Hilferuf der Libyer, die nicht länger Tod und brutale Unterdrückung und Ungleichheit erdulden wollen.

    Die Arabische Liga könnte begleitend eine entscheidende Rolle spielen. Das gilt es einzufordern. Der Sicherheitsrat kann doch seine Bedingungen aussprechen. Eine Bewaffnung der Rebellen von aussen würde das Land in ein noch größeres Chaos treiben. Warum traut man einer gemischten UNO-Schutztruppe mit Beteiligung der Araber nicht zu eine Luftoffensive am Boden zu ergänzen. Die völkerrechtlichen Voraussetzungen sollten durch den Ruf der Arabischen Liga und den vor unseren Augen stattfindenden Völkermord gegeben sein. Deutschland hat seinen Sitz im Sicherheitsrat erkämpft, um stellvertretend für die Völkergemeinschaft zu wirken und wenn nicht heute, wann denn ist ein Beschluss zur Durchsetzung elementarem Völkerrechts gefragt.

  • Gadaffi lobt Deutschlands Haltung gegen Libyen und Westerwelle stellt sich auf die Seite des Siegers. Aufträge für Europa gibt es nicht mehr, nur noch Aufträge für China,Russland und Deutschland. Die Freiheitskämpfer
    werden zu Al Kaida Terroristen erklärt und dadurch können Deutsche Politiker aufatmen nicht den Falschen zugewinkt zu haben. Als erstes kann Deutschland Leichensäcke exportieren, die Gadaffi dringend braucht, wenn er die Freiheitsbewegung innerhalb von 2 Wochen endgültig abschlachtet.
    Ein Glück das wir in Deutschland so weitsichtige Politiker haben.

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