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Libyen-Kontaktgruppe Gaddafis Drohungen lassen Minister kalt

Bereits zum vierten Mal sind die Außenministerebene der Libyen-Kontaktgruppe zusammengekommen. Doch ein Ende des Bürgerkrieges ist nicht in Sicht. Gaddafis jüngste Drohungen lassen die Minister allerdings kalt.
15.07.2011 - 18:40 Uhr 5 Kommentare
Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi (Archivbild vom 25.02.2010) hat sich mit neuen Drohungen zu Wort gemeldet. Quelle: dpa

Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi (Archivbild vom 25.02.2010) hat sich mit neuen Drohungen zu Wort gemeldet.

(Foto: dpa)

Istanbul Die Übergangsregierung der libyschen Rebellen bekommt immer mehr diplomatische Unterstützung. Mitglieder der sogenannten Libyen-Kontaktgruppe konnten am Freitag bei einem Treffen in Istanbul weitere Staaten für eine Anerkennung des Nationalen Übergangsrates als einzige legitime Vertretung des libyschen Volkes gewinnen. „Auch die USA sind einen weiteren Schritt auf uns zugegangen“, freute sich ein Mitglied der Delegation des Übergangsrates zum Abschluss des Treffens.

Ein Rezept für ein Ende des blutigen Machtkampfes fehlt den Bündnispartnern jedoch auch knapp vier Monate nach Beginn der Nato-Luftangriffe. Deshalb war die Stimmung in Istanbul eher gedrückt. Obwohl alle Anwesenden vor den Kameras Optimismus verbreiteten, herrschte hinter den Kulissen Ratlosigkeit. Denn einige der anwesenden Diplomaten, zu denen auch US-Außenministerin Hillary Clinton gehörte, hatten insgeheim auf einen schnelleren Kollaps des Regimes spekuliert.

Stattdessen wird in Libyen nach fast fünf Monaten Aufstand immer noch an mehreren Fronten gekämpft. Die Nato hatte zwar zuletzt erklärt, die Einheiten von Muammar al-Gaddafi seien durch die Luftschläge des Bündnisses in ihrem Operationsradius bereits stark eingeschränkt. Sie sind jedoch immer noch in der Lage, den Vormarsch der Rebellen auf Tripolis aufzuhalten. Einigen Mitgliedstaaten der Kontaktgruppe wäre es - um noch mehr Tote und Racheakte zu vermeiden - ohnehin lieber, sie könnten den Sturm auf die Hauptstadt durch eine Verhandlungslösung vermeiden.

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    5 Kommentare zu "Libyen-Kontaktgruppe: Gaddafis Drohungen lassen Minister kalt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Weil er albern ist !
      Wir Reisen nach Toronto,Atlanta ,Haifa, Sidney oder Kapstadt , was aber hätten wir wohl in Tripolis zu tun ?
      Er hat doch schon einige Dörfer zerstört , eins mehr oder weniger , wem kümmerts !

    • Wieviele Staaten hatten denn die Embargos gegen Libyen, die immer wieder ausgesprochen wurden in der Vergangenheit unterlaufen?
      Das sind ja keine Staatsgeheimnisse: daß auch heute noch mit dem Herrn Geld verdient wird.
      Das macht viele Absichtserklärungen der "zivilisierten" Welt ja gerdazu lächerlich: der Sicherheitsrat scheint eben weniger über Richtlinienkompetenz als über jede Menge frommer Wünsche zu verfügen.

    • es wird zeit das der giftzwerg die legion etrangere von der kette lässt.sein ehemaliger freund gadafi kann dann ins exil mit seinem beduinenzelt im garten des elysee unterkommen.

    • "Bonjour Libyen"
      Shalom i Spiritui Sancto Vatikan,Got Bless the USA,Frankreich,Großbritannien,Italy.
      Von Staatsüblichem Schizoiden,Schwulen,Viren,Poison-gas lug und Betrugs Antonym betroffen:Ehre gebührt Denen welche Staatliche Verfolgung gnadenlos bekämpfen,wo immer Sie auch stattfindet.Yes,We Can.Never Forget.Never Forgive.!!!

    • Auch wenn man, wie in meinem Fall, Gaddafi nicht mag. Das westliche Militärbündnis und seine Mitglieder sind eine Schande. Sie machen die Rebellen zu legitimierten Vertreter des Volkes. Wer hat sie denn gewählt?? Armer Westen!! Das ist unser Verständnis von Freiheitsbewegungen?? Russen und Chinesen verhalten sich wesentlich diplomatischer.

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