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Libyen-Krise Steinmeier plädiert für Zusammenarbeit mit Russland

Die Krise in Libyen beschäftigt Europas Regierungen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier plädiert dafür, bei der Befriedung des Bürgerkriegslands auch mit Russland zusammenzuarbeiten.
Frank-Walter Steinmeier ist für eine engere Einbindung Russlands in die Libyen-Gespräche – auch, um später leichter ein Uno-Mandat beschließen zu können. Quelle: dpa
Blick auf die Uno

Frank-Walter Steinmeier ist für eine engere Einbindung Russlands in die Libyen-Gespräche – auch, um später leichter ein Uno-Mandat beschließen zu können.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier plädiert für eine Zusammenarbeit mit Russland bei Maßnahmen zur Befriedung Libyens. „Morgen wäre eine gute Gelegenheit, auch zu diskutieren, ob Russland bei den Versuchen, Libyen zu stabilisieren, ebenfalls eine Rolle spielen sollte“, sagte der SPD-Politiker am Sonntag in der ARD mit Blick auf das Treffen der Staats- und Regierungschefs der USA, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs und Italiens in Hannover. Eine Zusammenarbeit sei auch sinnvoll mit Blick auf mögliche Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Zudem suchten bereits in Syrien westliche Mächte und Russland eine Lösung für den Bürgerkrieg.

Die Nato hatte 2011 durch Luftangriffe am Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi mitgewirkt. Seitdem versinkt das Land wegen der Kämpfe zwischen zahlreichen Milizen im Chaos. Die EU befürchtet, dass mehr und mehr Flüchtlinge über Libyen versuchen, nach Europa zu gelangen, nachdem die Staatengemeinschaft mit der Türkei ein Abkommen zur Rückführung von Migranten geschlossen hat.

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