Libyscher Übergangsrat Erst Sicherheit, dann Ölförderung

Seit dem Ausbruch der Gewalt ist der Ölhahn in Libyen so gut wie zugedreht. Für die Wiederaufnahme der Ölförderung nennt der Finanzminister des Übergangsrats Bedingungen - und ein Zeitfenster.
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Ein libyscher Rebell vor dem Ölterminal in Al-Sweitina. Quelle: dpa

Ein libyscher Rebell vor dem Ölterminal in Al-Sweitina.

(Foto: dpa)

BengasiDer Finanzminister des Übergangsrats der libyschen Opposition, Ali Tarhuni, hat eine Wiederaufnahme der Ölproduktion im von Rebellen kontrollierten Osten des Landes an Fortschritte bei der Sicherheit geknüpft.

Die Rebellen seien Tag und Nacht dabei für mehr Sicherheit zu sorgen und sobald er das Gefühl habe, dass es ein Mindestmaß an Sicherheit gebe, würden die Arbeiten auf den Ölfeldern wieder aufgenommen, sagte er am Sonntag.

Allerdings mahnte er zur Geduld. Das sei keine Frage einer Woche und es werde einige Zeit dauern.

Vor dem Ausbruch der Unruhen förderte Libyen etwa 1,6 Millionen Barrel (1 Barrel = etwa 159 Liter) Öl pro Tag, fast zwei Prozent der weltweiten Produktion. Nach dem Beginn der Gewalt brach die Ölförderung nahezu vollständig zusammen.

  • dapd
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