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Liz Truss Diese Britin plant den großen Wirtschaftspakt mit Donald Trump

Die neue Handelsministerin Großbritanniens soll ein umfassendes Handelsabkommen mit den USA ausarbeiten. Damit soll der Brexit kompensiert werden.
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Die 44-Jährige soll dafür sorgen, dass die Vereinigten Staaten und Großbritannien wirtschaftlich enger zusammenrücken. Quelle: ddp images/CAMERA PRESS/Tom Stockill
Liz Truss

Die 44-Jährige soll dafür sorgen, dass die Vereinigten Staaten und Großbritannien wirtschaftlich enger zusammenrücken.

(Foto: ddp images/CAMERA PRESS/Tom Stockill)

London Dass Liz Truss sich für Höheres berufen sieht, ist in Großbritannien ein offenes Geheimnis. Die 44-Jährige soll mit dem Job des Finanzministers geliebäugelt haben, erzählt man sich in London. Das hat nicht geklappt, aber trotzdem sitzt „The Truss“, wie sie sich selbst nennen soll, nun mit am Kabinettstisch: Premierminister Boris Johnson hat ihr den Posten als Ministerin für Internationalen Handel übertragen.

Deswegen wird die zweifache Mutter in Kürze ihre Koffer packen und ihre wichtigste Mission angehen: Sie will ein Handelsabkommen mit den USA schließen. Wie so viele Brexit-Befürworter sieht sie in einem umfassenden Abkommen mit den Vereinigten Staaten das beste Mittel, um Einbußen im EU-Handel auszugleichen – selbst wenn die Aussicht auf einige US-Produkte manchen Briten gar nicht behagt.

Die Ökonomin ist eine vehemente Verfechterin der reinen Marktlehre. Zusammen mit anderen Abgeordneten der konservativen Partei hatte sie vor einigen Jahren sogar das Buch „Britannia Unchained“ veröffentlicht, in dem sie radikale ökonomische Reformen fordert. Den Enthusiasmus des neuen Premiers über die Zeit nach dem Brexit teilt sie uneingeschränkt, auch in ihrer letzten Position als Staatssekretärin im Finanzministerium hatte sie Warnungen vor einem ungeordneten Brexit abgetan – obwohl sie vor dem EU-Referendum noch gegen den EU-Ausstieg war.

Mehr: Boris Johnson ist in der Downing Street 10 eingezogen. Den akutesten Handlungsbedarf sieht er aber nicht beim Brexit.

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