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Lösung der Zypernfrage Türkei und Griechenland wollen kooperieren

Athen und Istanbul suchen den gemeinsamen Weg die Zukunft: Auf einem Gipfeltreffen suchten die Regierungschef nach Lösungen. Wirtschaftlich wollen die Staaten kooperieren. Die Zypernfrage bleibt aber weiter ungeklärt.
Update: 06.12.2014 - 12:52 Uhr Kommentieren
Entspannte Gespräche: Der griechische Premierminister Antonis Samaras (l.) mit seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu in Athen. Quelle: dpa

Entspannte Gespräche: Der griechische Premierminister Antonis Samaras (l.) mit seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu in Athen.

(Foto: dpa)

AthenGriechenland und die Türkei wollen im Verkehrs- und Energiebereich enger kooperieren und ihre Konflikte abbauen. Dabei wollen beide auch zur Lösung der Zypernfrage beitragen. Dies ist das Ergebnis eines zweitägigen Treffens der Regierungschefs Antonis Samaras und Ahmet Davutoglu, das am Samstag in Athen zu Ende ging

Samaras versicherte, Griechenland unterstütze einen Beitritt der Türkei zur EU. Ankaras EU-Mitgliedschaft würde „riesige Vorteile“ für das Nachbarland mit sich bringen. Davutoglu erklärte, beide Staaten seien Teile eines gemeinsamen geografischen Raumes. Wichtig für den Abbau von Spannungen sei, darüber zu sprechen. Die Türkei sei „das Tor des Ostens“ und Griechenland „das Tor des Westens“, hieß es.

Davutoglu und Samaras räumten ein, dass es in einigen Fragen „substanzielle Meinungsverschiedenheiten“ gebe. Dies betrifft vor allem die Hoheitsrechte in der Ägäis sowie die Zypernfrage. Zypern ist geteilt: Der griechische Teil gehört als eigenständiger Staat zur EU, der nach einer türkischen Militärintervention geschaffene türkische Teil wird nur von der Türkei anerkannt. Vor Zyperns Küsten wurden Erdgasfelder entdeckt, um deren Ausbeutung gestritten wird.

Es war das dritte Treffen des sogenannten Höchsten griechisch-türkischen Regierungsrats seit 2010. An diesem nahmen insgesamt 18 Minister sowie mehr als 400 Unternehmer der beiden Nachbarstaaten teil..

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  • dpa
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