London-Anschlag Der Mann, der die Moschee nicht mehr betreten sollte

Zwei Tage nach der Terrorattacke von London nennt die britische Polizei die Namen der drei mutmaßlichen Täter. Die Informationen der Ermittler bringen Premierministerin Theresa May in Erklärungsnot.
Update: 06.06.2017 - 13:06 Uhr 11 Kommentare

Londoner Täter war Geheimdienst bekannt

LondonEr wiederholte immer wieder diesen einen Satz: „Nur Gott hat das Sagen.“ So soll Khuram Shazad Butt regelmäßig Predigten eines moderaten Imam in einer Moschee im Osten Londons unterbrochen haben. Man habe Butt daher aus der Gemeinde ausgeschlossen und ihm nahegelegt, die Moschee nicht mehr zu betreten, berichten britische Medien.

Der 27-Jährige war einer der drei mutmaßlichen Attentäter, die in der Nacht zu Sonntag den Anschlag in London verübt haben sollen, das gab die britische Polizei am Montagabend bekannt. Den Namen des dritten Täters veröffentlichten die Behörden am Dienstag. Es soll sich um den 22-Jährigen Youssef Zaghba handeln. Der aus dem Osten Londons stammende italienischer Staatsbürger habe marokkanische Wurzeln.

Besonders Khuram Shazad Butt beschäftigt die britische Öffentlichkeit, nachdem die Polizei einräumen musste, dass er den Sicherheitsbehörden bereits bekannt war. Er war den Menschen in einer Umgebung nicht nur mit seinen Zwischenrufen in der Moschee als radikal aufgefallen, sie haben ihre Beobachtungen und Sorgen Medienberichten zufolge auch an Sicherheitsbehörden weitergegeben.

Diese müssen sich jetzt verteidigen, warum sie sich Butt zwar vor zwei Jahren schon genauer angeschaut haben, er zuletzt offenbar aber vom Radar des Inlandsgeheimdienst und der Antiterroreinheit verschwunden war. Es habe keine Informationen gegeben, die auf einen Anschlag hingedeutet hätten, sagte Mark Rowley, Leiter der Antiterroreinheit bei der Londoner Polizei, und weiter: Er habe bisher nichts gesehen, dass darauf hingedeutet hätte, dass in dieser Angelegenheit eine falsche Entscheidung getroffen worden wäre.

Theresa May unter Druck – Alles nur Wahlkampf?

Am Dienstag nahm die Polizei in Pakistan Verwandte Butts ins Visier. Dutzende Sicherheitskräfte in zivil durchsuchten einem Bericht der Zeitung „The Telegraph“ zufolge ein Restaurant, das einem Verwandten von Khuram Butt gehört. Der Einsatz erfolgte in der Stadt Jhelam, etwa 120 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Islamabad. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, sagte ein Offizieller, der namentlich nicht genannt wurde, dem Blatt.

Zwar gingen die britischen Sicherheitsbehörden davon aus, dass der mutmaßliche Attentäter sich in Großbritannien radikalisiert habe. „Aber wir durchsuchen die Häuser aller Verwandten und verfolgen alle Telefonanrufe, die von Familienmitgliedern gemacht wurden“, sagte der Sicherheitsbeamte. Die pakistanischen Behörden gingen davon aus, dass Butt in Syrien als Attentäter ausgebildet wurde, sagte er. Butt war 1990 in Pakistan geboren worden und als Kind mit seinen Eltern nach Großbritannien gekommen.

Butt war bereits in einer Anfang 2016 ausgestrahlten Fernsehdokumentation „The Jihadis Next Door“ zu sehen, wie er eine Flagge einer Terrororganisation in einem Londoner Park entrollt. Ein Mann, der Butt kannte, soll die Antiterror-Hotline der Polizei verständigt und den Behörden gesagt haben, dass sich dieser radikalisiert haben soll. „Ich hab meinen Teil getan“, sagte der Mann einer britischen Zeitung. Die Sicherheitsbehörden hätten dagegen nichts unternommen, so sein Vorwurf.

Butt hatte aus seinen radikalen Ansichten auch kein Geheimnis gemacht. In einer Moschee in Barking, im Osten Londons, hat er angeblich gegen die britischen Parlamentswahlen gewettert. Die Teilnahme an diesem demokratischen Prozess sei „unislamisch“, soll er gesagt haben.

Wenige Tage vor dem Anschlag habe er eine Grillparty veranstaltet, berichten Nachbarn. Einer von ihnen sagte, dies habe ihn an eine Art Abschiedsparty erinnert. Nach Informationen des „Evening Standard“ soll die Polizei im vergangenen Monat Gespräche von IS-Sympathisanten in Barking aufgezeichnet haben, die angeblich über eine mögliche Attacke mit einem Minibus und mit Messern gesprochen haben sollen.

Nach Angaben einiger von Butts Nachbarn, die mit dem „Guardian“ gesprochen haben, war Butt ein „freundlicher, geselliger“ Mann, der gelegentlich Tischtennis oder Fußball mit Bekannten gespielt habe. Eine andere Sache hat eine Nachbarin aber offenbar beunruhigt: Er habe viel Zeit mit Kindern und Teenagern verbracht. Und einmal sei einer ihrer Söhne nach Hause gekommen und habe gesagt: „Mutti, ich will Moslem werden“, erzählte Erica Gasparri dem „Guardian“. Sie habe Butt daraufhin zur Rede gestellt.

„Sie werden unsere Widerstandskraft nicht aushöhlen“
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All diese Informationen über einen der mutmaßlichen Täter könnten jetzt den Druck auf Premierministerin Theresa May erhöhen. Sie war vor ihrem Einzug in die Downing Street Innenministerin und damit für den Sicherheitsapparat verantwortlich. In dieser Zeit gab es massive Stellenkürzungen bei der Polizei. Angesichts ihrer Bilanz als Innenministerin sei sie als Premierministerin eigentlich nicht wählbar und komme für das Amt nicht in Frage, sagte Labour-Chef Jeremy Corbyn bereits Anfang dieser Woche.

May verteidigte sich und griff wiederum Corbyn an: Angesichts seiner Vergangenheit sei er als Regierungschef ungeeignet, denn er habe in der Vergangenheit unter anderem mit der nordirischen Terrorgruppe IRA sympathisiert. May ist bereits in den vergangenen Wochen massiv in die Defensive geraten. Wegen umstrittener Reformvorschläge in ihrem Wahlprogramm, hat sie in Meinungsumfragen ihren ursprünglich komfortablen Vorsprung gegenüber Corbyn eingebüßt.

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11 Kommentare zu "London-Anschlag: Der Mann, der die Moschee nicht mehr betreten sollte"

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  • @ Frau Annette Bollmohr

    Ein Schweizer Modell in Sachen Volksabstimmung würde ich in der Tat mehr als begrüßen.

    Nur – das werden unsere „Elite-Politiker“ und die Systemparteien nie freiwillig ermöglichen. Und wenn doch, dann nur zu Themen, die so lächerlich eindeutig und uninteressant sind, dass ich zumindest darauf verzichten kann.

    Daneben ignorieren Sie die Macht der 4. Gewalt – nämlich die systemhörigen Medien; allen voran der ÖR, die seit Jahren massivste Gehirnwäsche betreiben und auch in Zukunft die breite öffentliche Meinung, von denen sich wiederum unsere ganz speziellen Machtpolitiker in ihrem irrealen Handeln abhängig machen.

    Kurzum – statt Wunschdenken halte ich es lieber mit der Kenntnisnahme der leider sehr bitteren Realität, nach welcher es in Scharen verblödeter Wähler sind, die das bestehende Machtkartell weiter zur Macht verhelfen.

    Als Realist halte ich mich natürlich vor allem an Fakten. Das bedeutet im Vergleich zu GB oder Frankreich, die ihre jetzigen Probleme aus der Blütezeit ihrer Kolonialherrschaft geschaffen haben, dass wir uns die gleichen Probleme o h n e Kolonialherrschaft leichtfertig ins Land geholt haben, mit dem weiteren Problem, dass unsere Politiker und Behörden dazu noch ungleich unfähiger sind, das zu erkennen und dem vorzubeugen.

    In der nächsten Wirtschaftskrise werden diese willkommenen „Neubürger“ (die ja ein unerschlossenes Wählerpotential für die eine oder andere Systempartei darstellen) ausgegrenzter denn je sein und unsere No-Go-Areas werden sich mehren und neue „Blütezeiten“ erleben.

    Darüber sollten Sie mal nachdenken. Vermutlich werden die meisten erst dann darüber nachdenken, wenn die wirtschaftlich so heile Welt in Deutschland urplötzlich in der kommenden Realität ankommt.

    Es treibt mich zwar kein Hass bei meinen Kommentaren an, aber oft und eigentlich viel zu oft ist es die reine kalte Wut, die ein Ventil braucht.

  • Korrektur:

    ... das Entscheidungsgewalt u n d Verantwortung für getroffene Entscheidungen von den Politikern weg auf die einzelnern Bürger überträgt?!

    Die (die Bürger) sind nämlich in ihrer großen Mehrheit ganz sicher nicht nur n i c h t "in Scharen verblödet", sondern haben auch in der Regel eine weit positivere - und damit absolut realistische - Grundeinstellung zu ihren Mitmenschen und ...

  • Herr Peer Kabus, 06.06.2017, 16:20 Uhr

    Was glauben Sie wohl, warum ich hier ständig ein zeitgemäßes (d.h., IT-gestütztes) Demokratiemodell fordere, dass Entscheidungsgewalt u n d Verantwortung von den Politikern weg auf die einzelnern Bürger überträgt?!

    Die sind nämlich in ihrer großen Mehrheit ganz sicher nicht nur n i c h t "in Scharen verblödet", sondern haben auch in der Regel eine weit positivere - und damit absolut realistisches - Grundeinstellung zu ihren Mitmenschen und sind damit offen für wirklich weiterführende Ideen unter ihnen.

    Im Gegensatz zu den leider weit überproportional häufig von Hassgefühlen getriebenen Kommentatoren (aus welchen Gründen sie das sind, wär' a l l e r d i n g s 'ne gute Frage) hier und in anderen Foren, die offenbar immer noch auf irgendeinen großen "Heilsbringer" innerhalb unseres obsoleten (= aus der Zeit gefallenen) Politsystems hoffen.

  • @Peer Kabus: Besser kann man die deutsche Wahrheit nicht in Worte fassen, chapeau.

    Genauso ist es und Deutschland schafft sich ab, schrieb vor Jahren schon Tilo Sarazin und das verblödete deutsche Volk lächelte genauso dämlich darüber wie bis heute über die Österreicher, welche uns politisch sowieso deutlich überlegen sind, denn da bauen nicht solche Vollpfosten wie bei uns Merkel einen Bullshit nach dem Anderen und unterdrücken die aufkommende Kritik mit Staatsgewalt und entmachten politische Gegner in den eigenen Reihen.

  • @ Frau Annette Bollmohr

    Soweit Sie auf eine bundesdeutsche Betrachtung (wie G-E) abstellen, so ist Ihre Problembetrachtung nur auf Terroranschläge doch ziemlich einseitig, denn daneben gibt es mehr als reichlich Konfliktpotential wegen und deshalb irgendwann mit den Neubürgern.

    Sei es die zunehmende Kriminalität, das Ausnutzen des deutschen Sozialstaats und der Asyl-Gesetze, zunehmende Wohnraumverknappung bis hin zu jetzt schon absehbaren massenhaften Sozialfällen im Alter.

    Nicht nur, dass Identitäten verschleiert werden, um einer Abschiebung zu entgehen, womit nur sinnlos Steuergeld verbrannt wird – bei der Ausnutzung des deutschen Wohlfahrtssystems für „Flüchtlinge“ sind die Neubürger an Ideenreichtum gemessen ganz sicher „Fachkräfte“.

    Neueste Masche sind muslimische Frauen mit Kind, die sich hiesiger Scheinväter bedienen, damit ihr Kind sodann gleich als „Gastgeschenk“ die deutsche Staatsbürgerschaft erhält und da die angeblichen Väter pleite sind, H4 beziehen, usw. zahlen die bis jetzt noch in Scharen verblödeten deutschen Steuerzahler auch noch Unterhalt für das „neudeutsche“ Kindlein.

    Was, so glauben Sie, wird in Deutschland passieren, wenn z. B. durch eine Wirtschaftskrise bedingt diese ganzen Heerscharen an Pseudo-Flüchtlingen und Wirtschaftsschutzsuchenden nicht mehr finanzierbar sind.

    Kommen Sie dann bloß nicht mit dem Spruch „man darf nicht alles über einen Kamm scheren, oder Zwiespalt in die Gesellschaft säen“. Dafür haben nämlich Andere dann gründlich gesorgt.

  • @Frau Bollmohr: Ihre Thesen sind reine Floskeln, denn Ihr "genaues Hinschauen und Differenzieren" ist bei Hunderttausenden von extreme Gefährlichen (stets als Anhänger des Islam geradezu unmöglich.

    Sie reihen sich damit also nur ein in quasi wertloses Geschwafel unserer Politik, in den moisten Fallen seitens Frauen, die besser ihr Gluck hinter dem Herd versuchen sollten, denn da reichen strategische Herausfordeungen lediglich bis zum Ende eines Tages!

  • Falls ich Frau Katrin Göring-Eckardts "vorsichtige Kritik" in der „tagesschau“ vom Sonntag (http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-20117.html) richtig verstanden habe (siehe Absatz unten "Es kommt jetzt mehr denn je darauf an..."), kann ich ihrer nachfolgenden Aussage nur zustimmen:

    „Theresa May hat bisher noch nichts dazu gesagt, was sie mit härterer Gangart meint. Ich hoffe sehr, dass sie meint, dass die, die gefährlich sind tatsächlich beobachtet werden. Ansonsten halte ich wenig davon, dass man Zwiespalt in die Gesellschaft sät.“

    Es kommt jetzt mehr denn je darauf an, dass wir uns die Mühe machen, genauer hinzuschauen, damit wir in der Lage sind, zu differenzieren.

    Statt „der Einfachkeit halber“ alle und alles „über einen Kamm zu scheren“.


    Weiterhin ist zu hoffen, dass man die Worte „vielleicht unangenehme Gespräche“ in Theresa Mays Aussage:

    „Es gibt zu viel Toleranz gegenüber Extremismus. Wir müssen besser werden darin, ihn zu identifizieren und zu bekämpfen. Das wird schwierige, vielleicht unangenehme Gespräche mit sich bringen„

    dahingehend interpretieren darf, dass sie begriffen hat, dass nur Mut zur Ehrlichkeit (nicht zu verwechseln mit dem unsäglichen ‚Mut zur „Wahrheit‘ der Populisten!) an Stelle parteitaktischen Kalküls ein weiteres Eskalieren der religiös bedingten gesellschaftlichen Spannungen (bzw. deren Spaltung) und des damit einhergehenden, letztlich die gesamte globale Gesellschaft existentiell bedrohenden Konfliktpotentials noch verhindern kann.

    N i c h t falsche (d.h. ideologisch begründete) Rücksichtnahme – der Ehrlichkeit halber sollte man oft wohl besser „Bequemlichkeit“ oder sogar "Feigheit" sagen – aufgrund derer bislang allzu oft akzeptiert wurde (bzw. widerwillig akzeptiert werden "musste"), was nicht zu akzeptieren i s t. Unter "nicht zu akzeptieren" fällt alles, was die Freiheit des Einzelnen über das zur Wahrung der Interessen der übrigen Gesellschaft unbedingt notwendige Maß hinaus einschränkt. Insbesondere Denkverbote.

  • Den Islam im allgemeinen für die Terroranschläge verantwortlich zu machen ist genau so falsch, wie die Musik im Allgemeinen für Helene Fischer verantwortlich zu machen.
    Ja, Muslime sollten sich durch Demos klar vom Terror distanzieren. In einer Gesellschaft, in der mittlerweile weltweit Terroranschläge von IS & Co. zur Tagesordnung gehören, wird es Zeit, das Übel an der Wurzel zu packen und die identifizierten "Gefährder" zu vernichten. So, wie sie uns gedenken zu vernichten. Eine andere Sprache verstehen die nicht. Salat-Fister zum Beispiel (pardon - Salafisten) geben einen wunderbaren Nährboden für zukünftige Selbstmordattentäter. Warum? Mit welcher Rechtfertigung dürfen die "predigen", wenn das Einzige, was sie predigen Hass ist? Aus meiner Sicht disqualifiziert sich eine Religion in dem Augenblick, in dem Hass die oberste Maxime ist. Dann ist es keine Religion, sondern eine kriminelle Vereinigung, die den Terrorismus zum Ziel hat und daher mit allen Konsequenzen ausgelöscht werden muss.


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.



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