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Muss der Kapitalismus generalüberholt werden? Der Londoner Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl erklärt, warum die soziale Marktwirtschaft ein „work in progress“ ist.

Kommentare

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  • Vielleicht sollte der Herr LSE Professor auch mal daran denken, bei aller Rhetorik über den Kapitalismus und der sog.Globalisierung, das es auch im mentalen Bereich des "Wirtschaftslenkers" etwas gibt, was sich Habgier und hemmungslose Bereicherung gibt. Als das "immer mehr, immer größer"-werden Syndrom. Die weltweite Auswirkung dieses Syndroms, findet sich in der Dritten Welt und natürlich in der 2.+1.Welt umso schlimmer.Ich glaube nicht, das sich alles marktwirtschaftlich rhetorisch erklären läßt. Denn hinter allen Systemen stehen die Menschen, die rücksichtslos nach vorne gehen in ihrem wirtschaftlichen Machtstreben und da gibt es Menschen in weitaus größerer Anzahl, die machen was man ihnen durch Generationen beigebracht hat, nämlich hinnehmen und aushalten. Und wenn da keiner steht und Vorschläge macht, oder ein Umdenken anregt, was im System falsch läuft bzw. "stinkt", dann wäre es wahrscheinlich noch zügelloser wie es momentan ist. Ich denke nur an die Finanzkrise 2008/2009, wo die Gier und die Rücksichtslosigkeit, die den unregulierten Kapitlismus ausmacht, viele Menschen abstürzen lassen hat, die damit gar nichts zu schaffen hat. Ich halte mal fest regulieren ist besser als reparieren. Denn diese Gier nach Macht und Geld und die daraus resultierenden Schäden, hatten die zu tragen, die damit nichts zu tun hatten.

Mehr zu: LSE-Professor zur Kapitalismusdebatte - „Die Deutschen sind bis heute sehr staatsgläubig“

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