Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Machtwechsel in Libyen USA führt Gespräche mit Gaddafi-Vertrauten

US-Außenministerin Hillary Clinton bestätigt Gespräche mit Gaddafi-Vertrauten über einen Machtwechsel in Libyen. Die sogenannte Libyen-Kontaktgruppe will Rebellen mit 1,3 Milliarden unterstützen.
Kommentieren
Eine Frau mit der Fahne Libyens vor einem Gaddafi-Graffiti. Quelle: Reuters

Eine Frau mit der Fahne Libyens vor einem Gaddafi-Graffiti.

(Foto: Reuters)

Abu Dhabi/Kairo Die USA sehen die Möglichkeit eines Machtwechsels in Libyen. Es gebe Gespräche mit Vertrauten des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi, sagte Außenministerin Hillary Clinton am Donnerstag. „Es gibt mehrere und anhaltende Gespräche mit Leuten, die Gaddafi nahestehen, und wir wissen, dass diese Diskussionen unter anderem die Möglichkeit eines Übergangs einschließen“, sagte Clinton vor Journalisten. Einzelheiten zu den Gesprächen nannte sie nicht.

Gleichzeitig wird über Geld verhandelt: Die sogenannte Libyen-Kontaktgruppe will die Rebellen in dem nordafrikanischen Land mit insgesamt 1,3 Milliarden Dollar (900 Millionen Euro) unterstützen. Das kündigten Teilnehmer nach einem Treffen der Gruppe am Donnerstag in Abu Dhabi an. Vorher waren niedrigere Beträge genannt worden. Zugleich betonte US-Außenministerin Hillary Clinton, Washington erkenne den Nationalen Übergangsrat der Aufständischen als Vertretung des libyschen Volkes an.

Einige Staaten, darunter das Gastgeberland Vereinigte Arabische Emirate, wollen ihren Teil der Milliardensumme direkt an den Übergangsrat in der libyschen Stadt Bengasi überweisen. Dagegen wollen Länder wie die Vereinigten Staaten und Italien ihre Millionen an Wohltätigkeitsorganisationen überweisen, damit diese den Menschen helfen können.

  • dpa
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Machtwechsel in Libyen: USA führt Gespräche mit Gaddafi-Vertrauten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote