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Madrider Zentralbank Spanien sinkt noch tiefer in die Rezession

Noch stärker als im Vorjahr werde Spaniens Wirtschaftskraft 2013 schrumpfen, befürchtet die Zentralbank in Madrid. Ganz so pessimistisch geben sich die Regierung des Landes und auch die EU-Kommission nicht.
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Obst- und Gemüseladen in Madrid: Für Spaniens Wirtschaft sieht es finster aus. Quelle: ap

Obst- und Gemüseladen in Madrid: Für Spaniens Wirtschaft sieht es finster aus.

(Foto: ap)

Madrid Das Euro-Krisenland Spanien wird nach einer Prognose der Madrider Zentralbank in diesem Jahr noch tiefer in die Rezession abgleiten. Die Wirtschaftskraft des Landes werde 2013 voraussichtlich um 1,5 Prozent schrumpfen, 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, heißt in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Geldinstituts.

Die Prognose ist deutlich pessimistischer als die der spanischen Regierung, die für 2013 ein Minus von 0,5 Prozent erwartet hatte, und auch negativer als der von der EU-Kommission genannte Wert von minus 1,4 Prozent. Die Arbeitslosigkeit, die Ende 2012 auf eine Rekordquote von 26,0 Prozent gestiegen war, wird nach den Erwartungen der Zentralbank in diesem Jahr eine Quote von 27,1 Prozent erreichen.

Für 2014 geht das Geldinstitut von einer leichten Erholung der Konjunktur aus. Die spanische Wirtschaft werde im kommenden Jahr voraussichtlich ein Wachstum von 0,6 Prozent erzielen. Die Madrider Regierung ging in ihrer Prognose von einem doppelt so hohen Wert aus. Bei der Arbeitslosenquote erwartet die Zentralbank für 2014 einen leichten Rückgang auf 26,8 Prozent.

Der Handelsblatt Expertencall
  • dpa
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2 Kommentare zu "Madrider Zentralbank: Spanien sinkt noch tiefer in die Rezession"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Was auch angesichts der platt gegangenen Banken und Kredite normal ist. Wer hier ein echtes Wirtschaftswachstum erwartet hat, war, vorsichtig ausgedrückt, Berufsoptimist.

  • es wird wohl Zeit sich mal die spanischen Banken wg. short anzusehen.