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Magazin: Soldaten sollen im Umgang mit Gefangenen freie Hand erhalten haben Rumsfeld dementiert Billigung von Folter

Im Skandal um die Folterung irakischer Gefangener wächst der Druck auf US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld weiter.
Foto: dpa

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HB BERLIN. Die angesehene amerikanische Zeitschrift „New Yorker“ erhob neue schwere Vorwürfe gegen den Pentagon-Chef: Rumsfeld habe persönlich brutale Verhörmethoden gebilligt, darunter entwürdigende und demütigende sexuelle Misshandlungen. Ein Pentagon- Sprecher wies dies am Samstag vehement zurück.

Die Vorwürfe seien „abstrus, verschwörerisch und voller Fehler und unbelegten Mutmaßungen“, sagte Pentagon-Sprecher Lawrence Di Rita. „Kein verantwortungsbewusster Beamter in diesem Ministerium, einschließlich Minister Rumsfeld, hätte physische Zwangsmaßnahmen oder sexuelle Erniedrigungen irakischer Gefangener erlauben können.“ Rumsfeld hat die Misshandlungen im Abu-Ghoreib-Gefängnis mehrfach als illegale und abscheuliche Aktion einzelner Soldaten bezeichnet.

Nach dem Artikel des „New Yorkers“ wurden die Verhörmethoden einer hoch geheimen Spezialtruppe, die mutmaßliche Terroristen in Afghanistan „weich klopfen“ sollte, im vergangenen Jahr auch für den Irak genehmigt. Damit sollten besonders widerspenstige Gefangene zum Reden gebracht werden, um mögliche Terroranschläge zu verhindern. Rumsfeld habe dies eigens genehmigt.

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