Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Manfred Weber CSU-Europapolitiker fordert Einlenken der katalanischen Regierung

Kataloniens Regionalregierung habe bereits schweren wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Nach den Worten von CSU-Europapolitiker Manfred Weber sollten die Separatisten nun zu Recht und Ordnung zurückkehren.
23.10.2017 - 03:58 Uhr 1 Kommentar
CSU-Europapolitiker Manfred Weber appelliert an die Vernunft der Menschen in Katalonien. Spanien brauche nun „Zusammenhalt und Einheit“, sagt er. Quelle: dpa
Manfred Weber

CSU-Europapolitiker Manfred Weber appelliert an die Vernunft der Menschen in Katalonien. Spanien brauche nun „Zusammenhalt und Einheit“, sagt er.

(Foto: dpa)

Brüssel/Barcelona CSU-Europapolitiker Manfred Weber fordert in der Katalonien-Krise ein Einlenken von der katalanischen Regionalregierung. „Die katalanische Regionalregierung hat ihrer Region bereits jetzt schweren wirtschaftlichen Schaden zugefügt“, sagte der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). „Auch um den Aufschwung in Spanien zu stabilisieren und Risiken für die gesamte Eurozone auszuschließen, ist jetzt notwendig, dass die Separatisten zu Recht und Ordnung zurückkehren.“

Spanien brauche nun „Zusammenhalt und Einheit“, Nationalismus bedeute „Destabilisierung“, sagte Weber. Er plädierte für Kompromissbereitschaft auf allen Seiten. „Grundlage für mögliche Veränderungen sind ein breit angelegter Dialog auf Basis der spanischen Verfassung und Neuwahlen in Katalonien. Es könnte sich ein Weg der Vernunft und des Miteinanders öffnen.“

Der spanische Regierungschef Mariano Rajoy hatte am Samstag die Absetzung von Kataloniens Ministerpräsident Carles Puigdemont und aller Kabinettsmitglieder angekündigt. Schon am Freitag will der Senat für diese und weitere Zwangsmaßnahmen grünes Licht geben. Innerhalb von sechs Monaten soll es Neuwahlen geben.

Wenige Stunden nach Rajoys Ankündigung waren in Barcelona Hunderttausende Katalanen auf die Straße gegangen, um gegen Madrid zu protestieren. Die Polizei meldete mindestens 450.000 Teilnehmer der Kundgebung. Die Demonstranten - darunter Puigdemont und Bürgermeisterin Ada Colau - skandierten unter anderem „Freiheit, Freiheit!“. Viele riefen: „Wir werden die Besetzung Kataloniens nicht zulassen!“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Manfred Weber - CSU-Europapolitiker fordert Einlenken der katalanischen Regierung
    1 Kommentar zu "Manfred Weber: CSU-Europapolitiker fordert Einlenken der katalanischen Regierung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Europa sollte sich an die eigene Nase fassen anstatt mit dem Finger auf Katalonien zu zeigen. Gäbe es starke Regionen in Europa, käme es gar nicht zu Konflikten wie jetzt zwischen Spanien und Katalonien. Leider kommt das Subsidiaritätsprinzip nur in Sonntagsreden vor. Im Alltag geht es um Zentralismus und die Verteidigung von Besitzständen.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%