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Manöver vor Südkorea Nordkorea droht mit Ausbau seines Atomprogramms

Das nordkoreanische Regime droht mit dem Ausbau seines Atomprogramms. Hintergrund ist die Ankunft eines US-amerikanischen Flugzeugträgers in Südkorea. In Pjöngjang wirft man den USA vor, das sei „nukleare Erpressung“.
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Nordkoreas Diktator Kim Jong-un im Gespräch mit Generälen. Man werden die „immer bereit stehende moderne Atomstreitmacht für die Selbstverteidigung verstärken“, drohte das Regime. Quelle: dpa

Nordkoreas Diktator Kim Jong-un im Gespräch mit Generälen. Man werden die „immer bereit stehende moderne Atomstreitmacht für die Selbstverteidigung verstärken“, drohte das Regime.

(Foto: dpa)

Seoul Das kommunistische Regime Nordkoreas hat mit dem Ausbau seines umstrittenen Atomprogramms gedroht. Hintergrund ist die Ankunft des Flugzeugträgers „USS George Washington“ in Südkorea. Die Nationale Verteidigungskommission warf den USA am Samstag angesichts des Aufenthalts des Schiffs in Pusan „nukleare Erpressung“ und Fortsetzung „ihrer Kanonenbootdiplomatie aus dem vergangenen Jahrhundert“ vor.

„Je beharrlicher sie auf rücksichtslose nukleare Erpressung und Drohung zurückgreifen, desto mehr wird die Volksrepublik ihre immer bereit stehende moderne Atomstreitmacht für die Selbstverteidigung verstärken“, wurde ein Sprecher zitiert.

Der Flugzeugträger war am Freitag vor der Südostküste Südkoreas vor Anker gegangen. Das US-Schiff soll nach Berichten der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap vom 16. bis zum 21. Juli im Rahmen jährlicher Manöver beider Länder an einer Seeübung teilnehmen. Im Anschluss seien gemeinsame Such- und Rettungsübungen mit der südkoreanischen und japanischen Marine vor der Südküste Südkoreas geplant. Die USA schicken regelmäßig Flugzeugträger nach Südkorea. Nordkorea wirft beiden Ländern vor, mit ihren Manövern einen Angriff vorzubereiten. Das wird von beiden Ländern bestritten.

  • dpa
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