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Der Westen erwägt härtere Sanktionen gegen Moskau. Manche Politiker liebäugeln sogar mit dem Ausschluss vom internationalen Zahlungssystem Swift. Ökonomen sehen darin allerdings „große Gefahren“ – nicht nur für Russland.

Kommentare

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  • Unabhängig von allem: Wer hier den 'Focus' zitiert bzw. Links zu entsprechenden Artikeln veröffentlicht, ist sich offenbar nicht im Klaren darüber, welch' Geistes Kind dieses Käseblatt mit eindeutiger Tendenz und seine Mannschaft sind. Das hat mit objektiver Berichterstattung nichts zu tun. Man lese besser das Handelsblatt - sofern der geistige Horizont hier genügend Ressourcen hergibt .....

  • Wovor warnen die Frösche? Vor dem Austrocknen des Sumpfes. Na klar, ist ein gemeinsamer Handel gut für die beteiligten Seiten, und wenn man nicht handelt, ist es eben nicht so gut. Klar ist auch, daß wenn Rußland vom Swift-System abgeschnitten wird, man eigene Nachteile in Kauf nehmen muß. Aber hier geht es darum, ob in Europa ein System gleichberechtigter und freier Beziehungen zwischen den Staaten erhalten werden kann, ohne Annektierungen, ohne fünfte Kolonnen, ohne militärische Einmischungen. Ja, und wir sollten in Europa auch darüber nachdenken, wie wir die Folgen von Sanktionen gegen Rußland solidarisch mildern können. Nach Abwägung des Für und Wider gibt es also die klare Antwort, ja, Abschneiden von Swift, damit in Rußland die wirtschaftlichen Akteure in der Politik ein Umdenken über die eigenen Staatsgrenzen bewirken. Anders ausgedrückt, der Druck der freien Welt muß so lange und so intensiv erhöht werden, bis sich Rußland auf sein eigenes Staatsterritorium zurückzieht. Das heißt, gleichberechtigter Teil der Weltgemeinschaft kann Rußland nur ohne die Krim und ohne die Ostukraine sein. Bis dahin muß jede nichtmilitärische Option erlaubt sein.

  • Pinkeln auf eigenen Bein hat noch keinen geholfen. Die Krise wird irgendwann vorbei sein, für die Wirtschaftskreise wird Sie als Bumerang zurück kommen. Die Länder, die am meisten als Scharfmacher gelten werden keine Chance auf Geschäfte mehr haben. Die Russen verzeihen sowas nicht.

  • Die Äußerungen von Herrn Horn und Herr Polleit (Honorarprofessor an der Uni Bayreuth)
    Die müssten doch Wissen was Wirtschaften bedeutet.
    Wirtschaften bedeutet mit knappen Ressourcen umzugehen.
    Warum muss Europa vom Erdöl und Erdgas der Russen sich abhängig machen??
    Wer soll das Verstehen. In Deutschland und in anderen Ländern Europas gibt es d och auch andere Energiequellen, wie Erdgas und Erdöl und dazu noch Sonne und Wind. Man muss nur nicht immer den Theoretikern hinterherlaufen und auf deren Gutachten warten, sondern Kopf einschalten und alternative Quellen erschließen. Dann brauchen wir keine Rohstoffe von Russland mehr. Alternative Energiequellen schaffen auch so Arbeitsplätze.

  • @Thomas Hobmaier
    "Alternative Energiequellen ..."

    Tja, aus Sonne und Wind kann man aber weder Tabletten, Lacke oder Kabelummantelungen herstellen. All das - und noch viel mehr wird aus Erdöl hergestellt.

    immer wieder diese naiven Grünen. Grün hinten den Ohren denke ich :-)

  • SWIFT-Ausschluss,
    Warum nicht ?
    Da müssen Sie Herrn Snowden fragen.
    Der kennt sich besser aus, wie man jemand ausspähen kann oder die Wirtschaft mit Hackerprogrammen lahm legen kann.
    Es ist doch wahrlich heutzutage kein Hindernis mehr in den fremde Datennetze sich einzuschleichen und als "Trojaner" zu agieren.
    Das haben die Griechen auch schon vor Jahrtausenden erkannt.

  • Ceteris paribus, soll heißen, dass bei gleichen sontigen Dingen oder Umstaänden keine andere Variable dazu kommend herangezogen werden kann, weil sonst das Konstrukt des nominalen Ablativus absolutus und damit alle anderen Vorausetzungen außen vor(-her) vleiben müssen

  • Von den Ökonomen, die auf theoretische Modelle, wie ceteris paribus setzen, kann man doch keinen Glauben abringen. Wennes nach den "Theoretikern" ginge, wäre die Welt nur aus zwei Variablen, die jederzeit nur hin - und hergeschoben werden können, und dass auf einer Indifferenzkurve. Wo liegt dannder tatsächliche Schnittpunkt oder das Marktgleichgewicht zwischen Wirtschaftsuntergang und Rubelverfall ?? Der Schnittpunkt liegt im Exit der gesamten Wirtschaft. Damit soll dem Herr Feldmarschall Putin die Grenzen seiner imperialen Macht aufgezeigt werden und nicht durch langes Lamentieren, was im Kosov - und Serbienkrieg auch nicht viel gebracht hat. Am Ende mussten die Amerikaner wieder in die Presche springen !! Gute Nach Europa !!!

  • "Der Schnittpunkt liegt im Exit der gesamten Wirtschaft."

    Klingt belesen. Auch der Teil mit "ceteris paribus". Ist aber trotzdem zusammenhangloser nonsense. ;)

  • Pausible, warum nicht gleich so und nixcht lange Zögern gegenüber Russland und seinem "Feldmarschall" Putin.

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