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Marine Le Pen Front National will Regierung wegen Flüchtlingen verklagen

Marine Le Pen prangert die Zustände in Calais an. Die Vorsitzende der Front National hält die Situation angesichts Tausender Flüchtlinge für unhaltbar. Und will nun die französische Regierung vor Gericht bringen.
10.12.2015 - 16:59 Uhr
Trotz der guten Ergebnisse der Front National bei den Regionalwahlen steht die Partei unter Druck: Verliert die Parteichefin die Wahl in ihrem eigenen Wahlkreis, wäre das eine schwere Schlappe. Quelle: AFP
Prestige in Gefahr

Trotz der guten Ergebnisse der Front National bei den Regionalwahlen steht die Partei unter Druck: Verliert die Parteichefin die Wahl in ihrem eigenen Wahlkreis, wäre das eine schwere Schlappe.

(Foto: AFP)

Paris Die rechtsradikale Partei Front National in Frankreich will die Regierung wegen der Zustände im Flüchtlingslager bei Calais vor Gericht bringen. Angesichts Tausender Flüchtlinge habe der Bürgermeister der nordfranzösischen Stadt bereits Passierscheine an Einheimische ausgegeben, damit diese noch in ihre Häuser könnten, sagte die Parteivorsitzende Marine Le Pen am Donnerstag dem Fernsehsender BFM. Das Bürgermeisteramt von Calais widersprach und erklärte, die Passierscheine stammten von der Polizei.

In Calais campieren Tausende Migranten, die hoffen, über den gut bewachten Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Le Pen kandidiert als Chefin der örtlichen Regionalregierung und hatte die erste Wahlrunde klar gewonnen. Eine Umfrage vom Mittwoch zeigte jedoch, dass sie die Stichwahl am Sonntag gegen ihren konservativen Gegenkandidaten Xavier Bertrand verlieren könnte. Auch ihre Nichte Marion Maréchal-Le Pen lag in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur zurück. Eine Niederlage der beiden Parteiprominenten wäre ein schwerer Rückschlag für die Front National.

Dessen ungeachtet kündigte Le Pen an, in zwei Jahren als Staatspräsidentin zu kandidieren. Bis dahin werde sie der Regierung das Leben schwer machen und sie täglich attackieren.

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