Marinekommandant Iran beginnt Manöver im Persischen Golf

Anhaltende Spekulationen über einen israelischen Militärschlag haben Iran zu einem großen Manöver im Persischen Golf veranlasst. Es wird bis zur Straße von Hormus reichen, die wichtig für internationale Öltransporte ist.
14 Kommentare

TeheranDer Iran hat großangelegte Manöver im Persischen Golf begonnen. Diese würden in den kommenden zehn Tagen in einem 2000 Quadratkilometer großen Gebiet in der Region vom Golf von Oman bis östlich der Straße von Hormus abgehalten, sagte Marinekommandant Admiral Habibollah Sajari am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna.

Die iranischen Streitkräfte haben zuletzt häufiger Manöver abgehalten. Der Grund sind anhaltende Spekulationen über einen möglichen israelischen Militärschlag. Israel betrachtet den Iran als die derzeit größte Bedrohung seiner Existenz. Der Westen verdächtigt die Führung in Teheran, unter dem Deckmantel der zivilen Atomforschung auch Nuklearwaffen zu entwickeln.

Die iranische Regierung hat in den vergangen Wochen Berichte zurückgewiesen, sie plane im Rahmen des Militärmanövers die Schließung der für internationale Öltransporte lebenswichtigen Straße von Hormus. Das ist ein strategisch wichtiger Wasserweg zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran.

Sollte es jedoch zum Krieg kommen, sei alles möglich, sagte Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast am Mittwoch. Durch das etwa 50 Kilometer breite und über 200 Kilometer lange Nadelöhr zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman transportieren Tanker einen beträchtlichen Teil des weltweit benötigten Rohöls.

  • dpa
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14 Kommentare zu "Marinekommandant: Iran beginnt Manöver im Persischen Golf"

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  • er spricht doch nur die WAHRHEIT lol ;)

  • Thema Kraftstoffe & Brennstoffe vom 21.12.2011 @ 17:21:43 CET
    Steigen die Öl-Kosten jetzt erst recht?

    Die Kurse an den Börsen steigen und steigen…

    Bedingt durch die „undurchsichtigen“ und zugleich bedrohlich anmutenden Umstände rechnen Experten über kurz oder lang insgesamt mit einem massiven Öl-Engpass. Wa
    s in der Tat ein echtes „Horror-Szenario“ wäre. Denn Fakt ist, dass der Iran der zweitgrößte Erzeuger der Opec (Organisation Erdöl exportierender Länder) ist. Je weniger dieses kostbaren, „schwarzen Goldes“ also zur Verfügung stehen würde, desto eher stiege freilich auch der Preis dafür immer weiter an. Nicht zuletzt sind außerdem aber ebenso die niedrigeren Öl-Lagerbestände in den Vereinigten Staaten ein Grund für die steigenden Ölpreise.

    http://www.energieportal24.de/artikel_3847.htm

  • Sie verkennen die Situation !
    Der Iran hat damit gedroht andere Länder zu vernichten , nicht Israel .
    Um nur Israel vernichten zu wollen hätte der Iranische Gottesstaat keine Langstreckenraketen entwickeln müssen, die sind für die Europäer !

    Wenn sie auf beweise für die Aggressivität dieses Islamischen Gottesstaates warten wollen hätte der Iran sein Ziel erreicht , die Bombe würde in Israel den Völkermord realisieren .

  • Abscheuliche Kriegshetze! Widerlich! Nach Vietnam, Irak, Afghanistan, Libyen und vielen anderen soll jetzt wieder ein unabhängiges Land überfallen werden?
    Es ist somit klar, wer der Agressor ist. Vorbeugend hat Hitler auch angegriffen, dieses Argument kann also nicht gelten.

  • aber nicht gefährlich genug, um gerade da evtl. eine A-Bombe hineinzuwerfen. Was hält man denn von fairen Verhandlungen mit gegenseitigen wirksamen Kontrollen? Schon mal versucht?

  • Israel sollte Angreifen !!!
    Die südliche Route
    Dies ist potentiell die politisch interessanteste Route. Sie führt über den Golf von Akkaba und den sehr dünn besiedelten Norden Saudi Arabiens, über Kuwait, den Persischen Golf oder den Südirak in den Iran. Alles hängt am Verhalten Riads. Am Papier sind die Streitkräfte Saudi Arabiens immens stark. Allerdings war und ist der Bereitschaftsgrad nicht allzu hoch und man muss sich auch die Frage stellen ob Riad gut beraten ist einen militärischen Konflikt mit Israel vom Zaun zu brechen, während sich die Mullahs auf der anderen Seite des Golfs unbehelligt nuklear bewaffnen. Kann gut sein, dass sich das saudische Königshaus lautstark vor aller Welt entrüstet und international schärfste Proteste betreffs eines Überfluges zum Ausdruck bringt - und ansonsten keinen Finger rührt.

    Wenn zum fraglichen Zeitpunkt die Saudis gleichzeitig mit den Emiraten ein großes Manöver im Bereich der Straße von Hormuz abhalten, ergibt das eine praktische Ausrede wieso man nichts gegen die Israelis im Norden unternehmen konnte - und bindet damit Teile der Iranischen Streitkräfte in diesem Gebiet... Solche Zufälle soll's geben. Washington wäre glaubhaft in der Lage jedwede Kenntnis über so eine Operation zu leugnen, könnte angesichts vitaler Beziehungen zu allen Beteiligten trotzdem die allererste Geige in (bzw. nach) diesem Szenario spielen. Es gibt aber auch Medienberichte ('Sunday Times') nach denen es der israelischen Regierung gelungen sei, stillschweigende Zustimmung Saudi-Arabiens zu einer Militäroperation bekommen zu haben. Demnach habe der Chef des Mossad, Meir Dagan, aus Riad das stille Zugeständnis erhalten, für eine solche Operation saudischen Luftraum durchfliegen zu dürfen.

  • Israel sollte angreifen !!!!
    Mögliche Angriffsrouten
    Sollte sich im Iran in der Führung oder auf Grund weiterer Ereignisse nach dem was als sog. 'Wahlen' die Zivilgesellschaft auf die Straße trieb nichts Grundlegendes ändern, bzw. Israel die Staatengemeinschaft also als zu schwach bzw. unwillig erleben oder empfinden, wird es versuchen das iranische Atomprogramm zumindest um Jahre zurück zu werfen. Die USA werden das weder verhindern noch offen unterstützten. Offiziell. Inoffiziell braucht die IAF aber zumindest für einen Teil der Angriffsrouten informelles 'Backup' Washingtons. Um den Iran zu erreichen stehen der israelischen Luftwaffe im Prinzip drei Routen zur Verfügung.

  • Die iranische Marine ist vermutlich die stärkste Abeteilung des iranischen Militärs, auch weil es aufgeteilt ist in die Marine der Revolutionsgarden, die mehr mit kleinen Schiffen agieren und in die größeren der Marine (http://irananders.de/home/news/article/kann-teheran-mit-seiner-marine-die-region-dominieren.html). Iran beteiligt sich ja auch schon länger an der Bekämpfung der Piraterie. Man soll das Land also nicht unterschätzen, wenn es zu einem Krieg kommen sollte (Gott bewahre!)

  • Und weil ein Nuklearer Iran (selbst wenn er nur friedliche ziele hätte)gefährlich für die Region ist .
    Ein Atomprogramm in einer seismologisch aktiven Zone wie diese zu bauen ist unverantwortlich !!!

  • Weil der Iran erwiesener maßen die Hamas Unterstützt und die Hamas nur ein Ziel hat, Israel zu vernichten !
    Am 18. August 1988 veröffentlichte die Hamas ihre Gründungscharta.[29] Darin sind Ideologie und strategische Überlegungen vereint.[29][30]


    2006: Wahlplakat der Hamas in Ramallah. Auf ihm wird ein "Palästina von der See bis zum Fluss" gefordert.
    Als Ziel der Hamas nennt die Charta, „die Fahne Allahs über jedem Zoll von Palästina aufzuziehen“. Palästina umfasst für die Charta die gesamte Region inklusive Israels und Teilen Jordaniens. Israel wird als „zionistisches Gebilde“ bezeichnet, dessen „islamisches Heimatland“ (Waqf) niemals Nicht-Muslimen überlassen werden dürfe, weil es bis zum Tag des Jüngsten Gerichts den Muslimen anvertraut worden sei (Art. 11). Deshalb sei es die religiöse Pflicht (fard `ain) eines jeden Muslims, für die Eroberung Israels zu kämpfen. Diese Ideologie wird theologisch mit Koranzitaten begründet. Sie verneint das Existenzrecht Israels und impliziert die Auflösung dieses Staates und jeder nichtreligiösen palästinensischen Verwaltungsbehörde.
    Verhandlungen und Konferenzen lehnt die Charta als für die Anliegen Palästinenser untaugliche „Zeitverschwendung“ und „vergebliche Bemühungen“ ab. Sie seien „nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen“. Doch für Palästina gebe es keine andere Lösung als den Dschihad; dabei sei „die Vernachlässigung irgendeines Teils von Palästina gleichbedeutend mit Vernachlässigung des islamischen Glaubens“. „Sogenannte Friedenslösungen und internationale Konferenzen“ stünden „im Widerspruch zu den Prinzipien der islamischen Widerstandsbewegung“ (Artikel 13)

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