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Marsmission „Al-Amal“ Diese Frau verantwortet die erste arabische Weltraummission

Sahra bint Yousif Al-Amiri ist Ministerin und stellvertretende Projektleiterin der Marsmission der Vereinigten Arabischen Emirate. Vor dem Start musste sie einige Hürden überwinden.
20.07.2020 - 18:13 Uhr Kommentieren
Den Start der Rakete hat die Wissenschaftlerin in Japan penibel vorbereitet. Quelle: imago images / Pacific Press Agency
Sahra bint Yousif Al-Amiri

Den Start der Rakete hat die Wissenschaftlerin in Japan penibel vorbereitet.

(Foto: imago images / Pacific Press Agency)

Berlin Als die H2A-Rakete der Mitsubishi Heavy Industries sich aus einer riesigen Rauchwolke vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima in den Himmel hebt, klatscht Sahra bint Yousif Al-Amiri in die Hände. Videos zeigen die erleichterte 33-Jährige aus Dubai beim Start um 23.58 Uhr MESZ in der Nacht zu diesem Montag.

Sie ist sowohl Staatsministerin für fortgeschrittene Wissenschaften in der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wie auch stellvertretende Projektleiterin der Marsmission ihres Landes im nach dem Herrscher von Dubai benannten Mohammed Bin Rashid Space Center.

Den Start der Rakete, die die 1,3 Tonnen schwere, kleinlastergroße und kastenförmige Raumsonde Al-Amal („Hoffnung“) an Bord hat, hat sie in Japan penibel vorbereitet – und das inmitten der Coronakrise: „Es war ein Alptraum, die Zeitpläne der Menschen aufeinander abzustimmen und alle sicher hierher zu bringen“, sagte Al-Amiri zur gigantischen logistischen Aufgabe in Lockdown-Zeiten.

Ihre schwierige Aufgabe bestand unter anderem darin, emiratische Experten nach Japan zu bringen. Oder mit ihren Ingenieuren immer wieder zwischen Dubai und Colorado hin und her zu fliegen, wo die jungen Emiratis beim Bau des Satellitenmeteorologieroboters „Hoffnung“ von US-Fachleuten unterstützt wurden. Nach sieben Monaten soll er im Februar zum 50. Jahrestag der Staatsgründung – als erste arabische Weltraummission – die Umlaufbahn des Mars erreichen.

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    Dort wird er dann das vollständige Bild des Marsklimas über ein komplettes Marsjahr (rund 687 Erdentage) aufzeichnen, in elliptischen Umlaufbahnen 20.000 bis 43.000 Kilometer von der Oberfläche entfernt. Und dies erstmals in der Geschichte der Missionen zum Roten Planeten rund um die Uhr.

    Die Informatikerin Al-Amiri gehört zu den 34 Prozent Frauen, die an der VAE-Marsmission arbeiten. Aber den Erfolg feiern dann offiziell am Montag mit ihren Erklärungen fast nur Männer: ob die Emire des Staats oder der Chairman der VAE-Raumfahrtagentur. Al-Amiri betont aber: Ihre Hoffnung sei, junge Araberinnen für Wissenschaft zu begeistern.

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