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Massenmord in Mexiko Schreckliches Ende der Studenten schockiert das Land

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Das ganze Land steht unter Schock

Beide Gruppen sind aus dem Drogenkartell Beltrán Leyva hervorgegangen und ringen in der Region um die Kontrolle des lukrativen Opium-Handels. „Guerreros“-Chef Sidronio Casarrubias Salgado wollte ein Zeichen setzen und gab seinen Männern den Befehl, „das Territorium zu verteidigen“.

Mexiko steht unter Schock. In den vergangenen Wochen gingen in verschiedenen Städten des Landes Zehntausende aus Solidarität mit den Studenten auf die Straße. Als Lehrer wollten die jungen Indios Bildung in die verarmte Tierre Caliente im Norden des Bundesstaats Guerrero bringen und wurden schließlich Opfer jener Korruption, die das Land so fest im Griff hat. Ein Schlachtruf der Bewegung lautet: „Warum tötet ihr uns, wenn wir doch die Zukunft sind?“

Es gibt sie fast überall in Mexiko, doch selten trat die unheilige Allianz zwischen staatlichen Behörden und der organisierten Kriminalität so offensichtlich zutage wie in Iguala. Die 43 Studenten sind nur die Spitze des Eisbergs: Im ganzen Land gelten mehr als 20 000 Menschen als vermisst, viele von ihnen werden nie gefunden.

Die Familien der jungen Leute klammern sich dennoch an die Hoffnung und erheben schwere Vorwürfe gegen die Behörden. „Die Regierung hat keines ihrer Versprechen erfüllt“, sagt der Vater einer der Vermissten in der Stadt Ayotzinapa. „Bis es Beweise gibt, sind unsere Kinder für uns noch am Leben.“

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  • dpa
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