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Massenproteste China will „Recht und Ordnung in Hongkong wiederherstellen“

Die Proteste gegen das neue Auslieferungsgesetz in Hongkong halten an. China verurteilt die Vorfälle zwar – will aber weiterhin friedliche Proteste erlauben.
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Trotz einem Demonstrationsverbot der Polizei sind die Menschen auf die Straßen gegangen. Quelle: dpa
Demonstration in Hongkong

Trotz einem Demonstrationsverbot der Polizei sind die Menschen auf die Straßen gegangen.

(Foto: dpa)

Peking China demonstriert angesichts anhaltender Massenproteste in Hongkong Härte. Das Wichtigste sei, „Recht und Ordnung wiederherzustellen“, erklärte ein Sprecher der für die Sonderverwaltungszone zuständigen Pekinger Behörde am Montag. Er stellte sich hinter Regierung und Polizei in der chinesischen Sonderverwaltungszone und verurteilte Ausschreitungen bei den Protesten: Die Gewalt „radikaler Elemente“ habe die Stabilität gefährdet und stelle eine ernste Herausforderung für die Rechtsstaatlichkeit dar.

Obwohl es am Wochenende erneut zu Demonstrationen gekommen war, kritisierte er vor allem die Vorfälle am 21. Juli. Damals bewerfen Demonstranten die offizielle Vertretung der Volksrepublik mit Eiern. Diese Vorgänge seien unerhört und abscheulich, sagte der Sprecher. Die Autorität Chinas dürfe niemals untergraben werden, weiterhin gelte das Prinzip „Ein Land – Zwei Systeme“. Die ehemalige britische Kolonie wurde 1997 an die Volksrepublik zurückgegeben.

Die Finanzmetropole genießt aber eine Reihe von Freiheiten, die im chinesischen Kernland tabu sind. Der neue britische Außenminister Dominic Raab verurteilte die Gewalt bei den Protesten. Er betonte aber zugleich, dass das Recht auf friedliche Demonstrationen gewahrt werden müsse. Die Proteste hatten sich an Plänen für ein Gesetz entzündet, mit dem in Hongkong Festgenommene nach China ausgeliefert werden könnten. Zuletzt richteten sie sich aber auch verstärkt gegen das Verhalten der Polizei gegenüber den Demonstranten.

Mehr: Die andauernden Demonstrationen in Hongkong machen der Regierungschefin anscheinend zu schaffen. China soll ihren Rücktritt jedoch abgelehnt haben.

  • rtr
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