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Massenproteste USA und Australien warnen vor Reisen nach Hongkong

Angesichts der anhaltenden Proteste in Hongkong rufen die USA und Australien ihre Bürger zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in die Sonderverwaltungszone auf.
Update: 08.08.2019 - 12:43 Uhr Kommentieren
USA und Australien warnen vor Reisen nach Hongkong Quelle: AP
Flagge von Hongkong

Seit zwei Monaten protestieren die Menschen in Hongkong – erst gegen ein Auslieferungsgesetz nach China, nun gegen Regierungschefin Carrie Lam.

(Foto: AP)

Hongkong Die USA haben angesichts der Proteste in Hongkong ihre Reisewarnungen für Urlauber und Geschäftsreisende verschärft. „Die Proteste und Zusammenstöße haben sich jenseits der Bereiche ausgeweitet, in denen die Polizei Kundgebungen und Umzüge erlaubt hat“, hieß es am Donnerstag auf der Internet-Seite des US-Generalkonsulats in Hongkong. „Diese Demonstrationen, die fast unbemerkt entstehen können, werden wohl fortgesetzt.“ Auch Australien veröffentlichte eine Reisewarnung an seine Bürger.

Das Auswärtige Amt in Berlin hatte seine Hinweise zu Hongkong zuletzt am Dienstag geändert. Aktuell heißt es dort, Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten weiträumig gemieden werden.

Die Vertretung des chinesischen Außenministeriums in Hongkong rief die USA auf, keine falschen Signale an „gewalttätige Separatisten“ in der Sonderwirtschaftszone zu senden. Zudem forderte sie eine US-Stellungnahme zu Medienberichten, dass amerikanische Vertreter Kontakt zu den Anführern der Demonstranten aufgenommen hätten.

Die Proteste in Hongkong hatten am Montag mit einem Generalstreik eine neue Stufe erreicht. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, die Tränengas einsetzte.

Die Proteste hatten sich vor rund zwei Monaten an Plänen der Regierung für ein Gesetz zur Auslieferung von Beschuldigten nach China entzündet. Die Kundgebungen richten sich auch gegen Regierungschefin Carrie Lam, der Kritiker eine zu große Nähe zur Regierung in Peking vorwerfen. Zudem fürchten die Demonstranten um Freiheitsrechte, die Hongkong nach der Übergabe an China eingeräumt wurden. Auch für das anstehende Wochenende sind Proteste geplant, die am Freitag beginnen sollen. Dabei soll der internationale Flughafen einbezogen werden.

Mehr: Nach den Auseinandersetzungen in Hongkong hat Chinas Führung die Protestbewegung vor einer weiteren Eskalation und dem Einsatz chinesischer Soldaten gewarnt.

  • rtr
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