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Massive Proteste erwartet Macron ruft vor neuen Protesten zu Ordnung auf

In Paris werden wieder schwere Proteste erwartet, diverse Sehenswürdigkeiten schließen aus Sicherheitsgründen. Der Präsident ruft zu Ordnung auf.
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Der französische Präsident hat vor geplanten neuen Protesten zu Ruhe und Ordnung aufgerufen. Quelle: dpa
Emmanuel Macron

Der französische Präsident hat vor geplanten neuen Protesten zu Ruhe und Ordnung aufgerufen.

(Foto: dpa)

Paris Frankreich bereitet sich mit einem massiven Aufgebot von Sicherheitskräften auf eine neues Protest-Wochenende der „Gelbwesten“ vor. In Paris sollten am Samstag zusammen rund 8000 Polizisten und andere Ordnungshüter eingesetzt werden, sagte der Polizeipräfekt der Hauptstadt, Michel Delpuech, im Sender RTL. Das entspreche dem Aufgebot der Vorwoche.

In den zurückliegenden Wochen waren Hunderttausende gegen die Reformen der französische Regierung auf die Straße gegangen. Dabei kam es immer wieder zu gewalttätigen Krawallen. Am vergangenen Samstag waren im ganzen Land etwa 2000 Menschen festgenommen worden.

Nach dem Terroranschlag von Straßburg hatte die Regierung an die „Gelbwesten“ appelliert, an diesem Wochenende nicht zu demonstrieren. Staatschef Emmanuel Macron richtete am Freitag vom EU-Gipfel in Brüssel aus keinen förmlichen Aufruf an die Demonstranten, sagte aber: „Unser Land braucht heute Ruhe, es braucht Ordnung, es braucht ein normales Funktionieren.“

Einige Vertreter der Protestbewegung signalisierten, weiter auf die Straße gehen zu wollen. Wie französische Medien berichteten, würden gemäßigte Vertreter der Protestbewegung aber inzwischen zum Dialog aufrufen.

Delpuech sagte, Paris solle nicht den Eindruck einer „toten Stadt“ vermitteln. Die Oper, der weltberühmte Louvre und andere Museen würden offen bleiben. Am vergangenen Samstag hatten der Eiffelturm, die Oper, der Louvre und Edel-Kaufhäuser aus Sicherheitsgründen ihre Pforten geschlossen.

Macron hatte zu Wochenbeginn ein Paket mit Sofortmaßnahmen im Sozialbereich versprochen, um den Konflikt mit den „Gelbwesten“ zu entschärfen. Sie demonstrieren seit Mitte vergangenen Monats gegen Steuererhöhungen auf Benzin und Diesel. Mittlerweile ist der Protest aber viel allgemeinerer Natur und richtet sich gegen die Regierung und Macron.

  • ap
  • dpa
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