Mayer fordert Grenzkontrollen zur Schweiz Flüchtlingskrise laut Innenexperte nicht überwunden

Stephan Mayer, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, findet die Entwicklung der illegalen Einreisen über die Schweiz „sehr besorgniserregend“. Die Krise sei nicht vorbei. Er fordert sofortige Grenzkontrollen.
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„Wir benötigen umgehend stationäre und systematische Kontrollen an der Grenze zur Schweiz“, sagte Stephan Mayer. Quelle: dpa
Stephan Mayer

„Wir benötigen umgehend stationäre und systematische Kontrollen an der Grenze zur Schweiz“, sagte Stephan Mayer.

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BerlinDer innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer (CSU), hat angesichts der Zunahme illegaler Einreisen von Flüchtlingen aus der Schweiz sofortige Grenzkontrollen gefordert. „Wir benötigen umgehend stationäre und systematische Kontrollen an der Grenze zur Schweiz“, sagte Mayer der „Rheinischen Post“ (Montag). Die Entwicklung der illegalen Einreisen über die Schweiz sei „sehr besorgniserregend“. Es sei ein Trugschluss zu glauben, dass die Flüchtlingskrise von 2015 überwunden sei.

Im Januar und Februar dieses Jahres kamen nach Angaben der Bundespolizei 1250 Menschen zwischen Weil am Rhein und dem Bodensee über die Schweizer Grenze. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 250. Die Flüchtlinge kämen zumeist mit Zügen und Bussen oder zu Fuß über die Grenze. Die Hauptherkunftsländer seien Guinea und Eritrea in Afrika, es seien aber auch Syrer unter den Asylbewerbern. Ende März hatte die Bundespolizei angekündigt, die beiden Inspektionen in Weil am Rhein und in Konstanz mit bis zu 50 Beamten verstärken zu wollen.

Der ehemalige Verfassungsrichter Udo Di Fabio sprach sich für eine umfassende Reform des europäischen Grenzschutz- und Einwanderungssystems aus. „Viele Mitgliedstaaten wollen selbst darüber entscheiden, wen sie aufnehmen. Ich halte das auch im Kern für richtig, weil es dabei um zentrale Fragen politischer Selbstbestimmung geht„, sagte Di Fabio der „Welt“ (Montag).

Nationale Grenzkontrollen und Einwanderungsregeln würden „keine flächendeckende Re-Nationalisierung bedeuten. Es geht um die richtige Balance zwischen gemeinsamen Regeln und der nationalstaatlichen Verantwortung für die eigene Bevölkerung“, sagte Di Fabio. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, „Italiener, Franzosen oder Deutsche hätten als Staaten keine Möglichkeit mehr, die Grenzen zu schützen“.

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12 Kommentare zu "Mayer fordert Grenzkontrollen zur Schweiz: Flüchtlingskrise laut Innenexperte nicht überwunden"

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  • warum werden die erst reingelassen? Die Schweiz ist doch ein sicheres Land. Wenn die nicht herkommen, brauchen wir sie auch nicht abschieben, was sowieso nicht klappt. Das Problem ist aber schon, dass wir das Mittelmeer nach Nordafrika nicht abschotten, sondern die Leute auch noch an der Küste abholen. Wenn die dann in Italien sind, ist es ein leichtes über die Schweiz nach D zu kommen. Italien ist froh, wenn sie wieder weg sind und in der Schweiz wandern sie nur durch.

  • So lange abgelehnte Asylanten nicht konsequent abgeschoben werden, ist die Flüchtlingskrise NIEMALS beendet!

    Nur politisch Verfolgte haben in D einen Asylanspruch. Weder Krieg noch Armut sind ein Asylgrund in Deutschland.

  • Flüchtlingskrise laut Innenexperte nicht überwunden..
    Wie auch, die Verursacherin ist noch im Amt und wird Europa weiter schaden.

  • "Außerdem soll es durchaus noch Länder geben, in denen man seine Haustür offen lassen kann, ohne Angst haben zu müssen ..."

    Nicht "Länder", "Gegenden". Überall.


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • @Herr Gerd Hartig, 10.04.2017, 08:38 Uhr

    "Einbrecher können auch ins Haus, trotzdem lässt niemand seine Haustür und Fenster offen stehen."

    Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Außerdem soll es durchaus noch Länder geben, in denen man seine Haustür offen lassen kann, ohne Angst haben zu müssen (z.B. früher in Japan; ob das heute noch so ist, weiß ich nicht).

  • Was den nun?, die einen erzählen uns das wir die ganzen Facharbeiter dringend hier brauchen, wieder andere sprechen davon, sie seien wertvoller als Gold.
    Wirtschaftswachstum würden diese Leute auch bringen, also wieso nicht alle reinlassen?
    Jeder scheint doch nach Aussage der Kartellparteien und der Kirchen und angeschlossenen Asylindustrie daran prächtig zu verdienen.
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Zuviel gewollte Blödheit regt auch mich auf. Natürlich können Staaten Grenzen schützen. Das kann man auch ohne Mauern. "Der "Schutz nationaler Grenzen" bedeutet Schutz des Staates, also der Bevölkerung, die innerhalb dieser Staatsgrenzen lebt mit all ihren Errungenschaften. Einbrecher können auch ins Haus, trotzdem lässt niemand seine Haustür und Fenster offen stehen.

  • Für Frau Ballmohr:
    "Eine vom Brutpflegetrieb fehlgesteuerte Damenriege steuerte ein ganzes Land und einen halben Kontinent in den Abgrund", könnte einmal in den zukünftigen Geschichtsbüchern stehen. Oder um einfach den letzten Macho der SPD frei zu zitieren: "DIE KÖNNEN DAS NICHT!"

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