Mazedonien Mit Tränengas und Blendgranaten gegen Flüchtlinge

Mazedonien ist mit der Flüchtlingswelle völlig überfordert. Einen Tag nach Ausrufung des Notstands geht die Polizei mit Tränengas und Blendgranaten gegen Flüchtlinge vor. Mindestens vier Menschen werden verletzt.
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Mit Tränengas gegen Flüchtlinge

Idomeni/GevgelijaEinen Tag nach Ausrufung des Notstands sind Sondereinheiten der mazedonischen Polizei mit Blendgranaten und Tränengas gegen Flüchtlinge vorgegangen. Damit wollten sie am Freitag rund 3000 Migranten auseinandertreiben, die in dem Niemandsland zwischen Griechenland und Mazedonien zusammengekommen waren. Dabei wurden mindestens vier Menschen verletzt. Die Polizei spannte zudem Stacheldrahtzaun über Schienen, die von den Flüchtlingen benutzt werden, um zu Fuß von Griechenland nach Mazedonien zu gelangen.

Die Menschen, die die Nacht draußen verbrachten, hatten mehrfach versucht, die mazedonische Polizei anzugreifen, nachdem die Grenze am Tag zuvor geschlossen worden war. Mazedonien hatte seine die Truppen an seiner Grenze zu Griechenland am Donnerstag aufgestockt, um Tausende Flüchtlinge an der Einreise zu hindern. Dazu wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.

Mazedonien ist für die Flüchtlinge, die von Griechenland kommen, eine wichtige Transitroute auf dem Weg in wohlhabendere EU-Staaten geworden. Seit Juni gilt ein neues Gesetz, das Flüchtlingen 72 Stunden Zeit gibt, durch Mazedonien zu reisen und dabei auch öffentliche Verkehrsmittel kostenlos zu nutzen.

Seitdem schwoll die Zahl der Flüchtlinge im Grenzort Gevgelija täglich an. Fast 39.000 Flüchtlinge, die meisten Syrer, wurden im vergangenen Monat bei ihrem Weg durch den verarmten Balkanstaat registriert. Das ist das Doppelte im Vergleich zum Vormonat.

  • ap
  • rtr
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14 Kommentare zu "Mazedonien: Mit Tränengas und Blendgranaten gegen Flüchtlinge"

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  • Deutschland müsste Mazedonien, Serbien, Ungarn beim Aufbau ihrer Grenzsicherungssysteme unterstützen. Denn alle die dort hängenbleiben, kommen erstmal nicht zu uns. Das bedeutet, wir haben weniger Aufwand für die Asylbewerber-Prozedur. Das wäre die Gegenfinanzierung, die von den Rot-Grünen auch immer gefordert wird, wenn es um Steuererleichterungen geht.

    Außerdem würde man wertvolle Zeit gewinnen, für die von der EU-Kommission beschlossenen "Hotspots". Denn diese "Hotspots" in Griechenland und Italien sollen erst im Dezember funktionsfähig sein - ein schlechter Witz.

  • walter daniels
    so eionem Bürgermeister sollte man ein paar Ohrfeigen verpassen
    ich bauche keine weiteren Moslems in unserem Land von denen ich beschimpft werde auf der Straße

  • Ausnahmezustand
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    Die Lage in Mazedonien spitzt sich zu, immer mehr Flüchtlinge drängen in das Land. Erst rief die Regierung den Ausnahmezustand aus, jetzt greift die Polizei mit aller Härte durch.

    Die mazedonische Polizei ist an der Grenze zu Griechenland mit Tränengas und Blendgranaten gegen Flüchtlinge vorgegangen. Die hinter Stacheldraht verschanzten Bereitschaftspolizisten wollte die aufgebrachte Menge davon abhalten, von Griechenland nach Mazedonien zu kommen.

  • Das ist derr friedliche Islam, Politiker angreifen!
    Warum werden diese hochgradig Kriminellen nicht von Frau Merkel und Hr. Gauck scharf verurteilt sondern noch mit unseren Geldern, die Deutschland fehlen versorgt? Diese Fahrgäste hanenm alle ihr Fahrkarten persönlich bezahlt, wo sie doch so arm sind???

  • Hans Meyer
    es wird vieles nicht erwähnt in den Medien.
    Die Medien, die Presse sollte mal nachforschen, wieso auf einmal so viel "Flüctlinge" kommen und zwar von überall. Gestern las ich, auch aus Kasachtan kommen "Flüchtlinge"
    Dazu müßte auch mal erwähnt werden, dass die "Flüchtlingen" enorme Ansprüche haben, am besten würden sie sofort in tolle Wohnungen ziehen.
    Und wie aus Suhl zu sehn und zu lesen war, wollen sie offenbar Deutschland islamisieren
    Ich glaube, wir wrden noch viel "Soaß" kriegen

  • "Nicht erwähnt wurde im Bericht..."
    Es wird vieles nicht erwähnt - auch in anderen Medien.
    Denn das paßt nicht zum Bild von Flüchtlingen.

    Da wird dann auch ganz schnell einmal ein religiöser Übergriff auf einen Islam-Gegner auf die beengte Unterbringung geschoben und nicht auf die mimosenhafte Reaktion von Hardcore-Moslems auf das Verhalten von säkularen Moslems oder gar Nicht-Moslems.

    Die wollen nämlich ihre religiöse Situation 1:1 in die Aufnahmeländer verlagert sehen und ignorieren in schon fast vorsätzlicher Art, daß in den Aufnahmeländern andere Religionen, keine Religionen bzw. säkulare Lebensweise den Ton angeben.

  • Es handelt sich mittlerweile um eine Flüchtlingsindustrie.
    Vieleicht einmal bei G. Sorros nachfragen.
    Ein vielversprechender Markt für Investoren.

  • Nicht erwähnt wurde im Bericht des Handelsblatts das diese "Flüchtlinge" die Polizei angegriffen hatten, scheinen die gerne zu tun, wie vorgestern in Freital.

  • "Mazedonien handelt entprechend dem gültigem Recht, wenn es illegale Grenzübertritte nicht duldet"

    Das Land sollte sich gut überlegen, ob es angesichts der derzeitigen Situation immer noch EU-Mitglied werden will.

  • Mazedonien handelt entprechend dem gültigem Recht, wenn es illegale Grenzübertritte nicht duldet. Würden alle europäischen Länder so handeln gäbe es kein Asylantenproblem.

    Allerdings fehlt den Mazedoniern und den meisten Ländern die Erleuchtung des Oberbürgermeisters von Würzburg. Dieser stellt fest: Die vielen Asylanten sind langfristig ein großer Vorteil für Deuschland. Wenn das so ist ,dürfte Deutschland nicht eine gerechtere Verteilung fordern sondern alle Asylanten nach Deutschland lotsen. Damit der Vorteil möglichst groß ist.

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