Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mazedonien Opposition erkennt Wahlen nicht an

Die Opposition in Mazedonien erkennt die Parlaments- und Präsidentenwahlen vom Sonntag nicht an. Der Wahlprozess sei nicht fair, die Bürger würden betrogen, sagte Oppositionsführer Zoran Zaev.
Kommentieren

Konservative gewinnen Wahlen in Mazedonien

Skopje Die sozialdemokratische Opposition in Mazedonien erkennt die Parlaments- und Präsidentenwahlen vom Sonntag wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten nicht an. „Die Bürger wurden betrogen, es gab keine Bedingungen für einen (fairen) Wahlprozess“, sagte Zoran Zaev als Oppositionsführer in Skopje nach Schließung der Wahllokale. Die rechtskonservative Regierung von Nikola Gruevski habe „keine Bereitschaft gezeigt, grundlegende demokratischen Prinzipien bei der Wahl einzuhalten“.

Die Regierung kontrolliert die Medien, die Justiz und die Verwaltung, sodass ihr ein klarer Wahlsieg vorausgesagt wird. Die Opposition werde Wahlwiederholungen verlangen, sagte Zaev weiter. Sie sollten von einer technischen Übergangsregierung organisiert werden.

Gruevski, der das arme Balkanland seit acht Jahren regiert, hatte als Wahlziel die absolute Mehrheit ausgegeben. Meinungsumfragen hatten auch einen klaren Sieg seines Kandidaten bei der Stichwahl um das Amt des Staatspräsidenten vorausgesagt.

Der Handelsblatt Expertencall
  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Mazedonien: Opposition erkennt Wahlen nicht an"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.