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Mazedoniens Außenminister zur Flüchtlingskrise „Die Türkei spielt die Schlüsselrolle“

Mazedoniens Außenminister Poposki unterstützt Merkel bei der Suche nach einer europäischen Lösung. Im Interview spricht er über die Situation an der Grenze, den Umgang mit Griechenland und die Erwartungen an Deutschland.
„Ich glaube nicht, dass die Zahl der Flüchtlinge nach dem 7. März schnell abnehmen wird.“ Quelle: AFP
Nikola Poposki

„Ich glaube nicht, dass die Zahl der Flüchtlinge nach dem 7. März schnell abnehmen wird.“

(Foto: AFP)


Nikola Poposki gehört der neuen Generation von Politikern auf dem Balkan an. Der 38-jährige Außenminister von Mazedonien – bereits seit fünf Jahren im Amt – ist pragmatisch und proeuropäisch. Doch die Herausforderungen für sein Land, das Nadelöhr auf der Balkanroute, sind gewaltig.

Herr Außenminister Poposki, wie stellt sich das Flüchtlingsproblem derzeit in Mazedonien dar?
Im vergangenen Jahr haben 700.000 Flüchtlinge unser Land durchquert. Seit Jahresbeginn haben 90.000 Migranten unsere Grenze überschritten. Es ist für uns eine sehr große Herausforderung mit diesen Massen an unseren Grenzen umzugehen.

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