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Medien: Operation am Schlüsselbein nötig Angeschossene Journalistin Sgrena wieder in Italien

HB BERLIN. Die von ihren Entführern freigelassene Italienerin Giuliana Sgrena ist wieder in Italien. Eine Maschine mit der nach ihrer Freilassung von US-Soldaten im Irak angeschossenen Journalistin an Bord landete am Samstagvormittag in Rom.

Dort wurde sie aus dem Flugzeug getragen. Die wenigen Meter zu einem bereitstehenden Krankenwagen des italienischen Militärs lief sie selbst, gestützt von mehreren Helfern. Dann wurde sie in ein Militärkrankenhaus gefahren. Dort, so berichten italienische Medien, soll sie am Schlüsselbein operiert werden. Vorher hatte es geheißen, Sgrena müsse an der Lunge operiert werden.

Zur Begrüßung war auch Ministerpräsident Silvio Berlusconi zum Flughafen gekommen. Er hatte am Vorabend nach Bekanntwerden der Schüsse auf Sgrenas Wagen im Irak den US-Botschaft in Rom einbestellt und im Fernsehen gesagt, für "einen so schwerwiegenden Vorfall" müsse jemand die Verantwortung übernehmen. US-Präsident George W. Bush hatte beim Berlusconi angerufen und den Vorfall bedauert.

Die Journalistin und mindestens ein Geheimdienstbeamter waren beim Beschuss ihres Fahrzeugs an einer Straßensperre der US-Armee verletzt worden. Ein italienischer Geheimdienstbeamter wurde von US-Soldaten getötet.

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