Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Medien Schäuble hält an Sanktionen gegen Russland fest

Finanzminister Schäuble machen die Entwicklungen in Russland zwar sorgen, an den Sanktionen hält er aber fest. Dem Land droht wegen der EU-Maßnahmen nun auch die Abstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor's.
Kommentieren
Jeden Tag, so Finanzminister Wolfgang Schäuble, hoffe er, dass Russland zur Kooperation mit dem Westen zurückfindet. Quelle: Reuters

Jeden Tag, so Finanzminister Wolfgang Schäuble, hoffe er, dass Russland zur Kooperation mit dem Westen zurückfindet.

(Foto: Reuters)

Berlin Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) spricht sich trotz Finanzkrise in Russland für eine Fortsetzung der EU-Sanktionen gegen den östlichen Nachbarn aus. „Natürlich machen wir uns wegen der Entwicklung in Russland Sorgen“, sagte Schäuble der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Es liege aber an Moskau, eine Staatspleite zu verhindern.

„Ich hoffe jeden Tag, dass Russland zur Kooperation mit dem Westen zurück findet. Solange halten wir aber an den Sanktionen gegen Russland fest.“ Die Rubel-Krise hatte zuletzt auch das Bankenwesen der Rohstoffmacht erfasst. Nun drohte die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) Russland mit der Herabstufung auf Ramschniveau.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte die Sorge geäußert, dass Russland destabilisiert werden könnte, falls Europa die Sanktionen nicht lockere. Wer Russland wirtschaftlich in die Knie zwingen wolle, irre gewaltig, wenn er glaube, dass das zu mehr Sicherheit in Europa führen würde, sagte der SPD-Politiker in einem Interview.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht im Einklang mit der EU keine Grundlage für eine Rücknahme der Strafmaßnahmen, die als Reaktion auf die Annexion der Krim und die Rolle Moskaus im Ukraine-Konflikt verhängt worden waren.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Medien: Schäuble hält an Sanktionen gegen Russland fest"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote