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Medienbericht Chinas BIP könnte durch geplante Mehrwertsteuersenkung um 80 Milliarden Euro steigen

Um die Konjunktur in China wieder anzukurbeln plant die Regierung eine Steuerentlastung. Der Mehrwertsteuersatz soll um drei Prozentpunkte sinken.
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Zuletzt war die Konjunktur in China eingetrübt. Quelle: dpa
Konjunktur China

Zuletzt war die Konjunktur in China eingetrübt.

(Foto: dpa)

PekingChina plant einem Medienbericht zufolge eine weitere Steuerentlastung. Die Mehrwertsteuer für die Industrie solle um drei Prozentpunkte gesenkt werden, berichtete die Agentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person.

Durch eine Senkung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte könnte nach Schätzungen von Morgan Stanley das chinesische Bruttoinlandsprodukt um bis zu 600 Milliarden Yuan (80 Milliarden Euro) oder 0,6 Prozent steigen.

Der Schritt werde womöglich bereits in dieser Woche angekündigt. Die Mehrwertsteuer für die Industrie liegt aktuell bei 16 Prozent. In anderen Bereichen ist sie geringer. Im Dienstleistungssektor sind es sechs Prozent.

Eine Mehrwertsteuerreduzierung war in Politikkreisen angesichts der Konjunkturabkühlung erwartet worden. Die Regierung in Peking hat bereits allgemein Steuererleichterungen in Aussicht gestellt. Dadurch sollen die Belastungen für kleine und mittelgroße Firmen um umgerechnet rund 26 Milliarden Euro (200 Milliarden Yuan) pro Jahr verringert werden, wie Finanzminister Liu Kun im Januar sagte.

Ministerpräsident Li Keqiang wird auf dem am Dienstag beginnenden Jahrestreffen des Volkskongresses seinen Arbeitsbericht vorlegen. Insbesondere sollen die Parlamentarier erfahren, mit welchen Maßnahmen die Staatsführung die derzeit schwächelnde Wirtschaft stützen will.

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  • rtr
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1 Kommentar zu "Medienbericht: Chinas BIP könnte durch geplante Mehrwertsteuersenkung um 80 Milliarden Euro steigen"

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  • Gut, dass einer der größten internationalen LKW Hersteller am Markt bewertet wird.