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Medienbericht Cohen soll Trump kriminelles Verhalten vorwerfen

Der ehemalige Anwalt des US-Präsidenten hat den US-Präsidenten in Sachen Schweigegeld- und Russland-Affäre belastet und soll noch mehr publik machen wollen.
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Michael Cohen soll Donald Trump kriminelles Verhalten vorwerfen Quelle: Reuters
Michael Cohen

Dem Bericht zufolge hat der ehemalige Anwalt des Präsidenten vor, private Finanzunterlagen Trumps publik zu machen.

(Foto: Reuters)

Washington Der frühere Anwalt von Donald Trump will den US-Präsidenten einem Medienbericht zufolge in einer Anhörung beschuldigen, sich im Amt kriminell verhalten zu haben. Wie das „Wall Street Journal“ am Dienstag berichtete, stehen die Vorwürfe im Zusammenhang mit den Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels, die behauptet, Sex mit Trump gehabt zu haben. Die Zeitung berief sich dabei auf eine Person, die mit Michael Cohens Aussage vor einem Kongressausschuss vertraut sei. Details zu den Vorwürfen blieben aber offen. Dem Bericht zufolge hat Cohen außerdem vor, private Finanzunterlagen Trumps publik zu machen.

Cohen sagt am Mittwoch in einer öffentlichen Sitzung vor dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses aus. Am Dienstag sollte er sich bereits hinter verschlossenen Türen den Fragen eines anderen Komitees im Senat stellen. Cohen, der mehr als ein Jahrzehnt für Trump gearbeitet hat, ist eine zentrale Figur in mehreren Affären um den Präsidenten. Der 52-Jährige sagt, er habe im Auftrag Trumps Schweigegeld an den Pornostar Stormy Daniels sowie an das ehemalige Playmate Karen McDougal gezahlt, um im Wahlkampf Schaden von Trump abzuwenden.

Außerdem hat er eingeräumt, den Kongress bei dessen Russland-Untersuchungen über ein geplantes Bauprojekt Trumps in Russland angelogen zu haben. Cohen kooperiert mit Sonderermittler Robert Mueller. Dieser untersucht, ob es bei den mutmaßlichen Versuchen russischer Einflussnahme auf den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 geheime Absprachen zwischen dem Trump-Lager und Vertretern Russlands gab und ob Trump mit der Entlassung von FBI-Chef James Comey die Justiz behindert hat.

  • dpa
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