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Medienbericht Deutsches Darlehen für libyschen Übergangsrat

Mit einem Kredit von bis zu 100 Millionen Euro will die Bundesregierung den Nationalen Übergangsrat als Vertretung des libyschen Volkes stärken. Das Darlehen soll zivilen und humanitären Zwecken dienen.
1 Kommentar

Berlin Die Bundesregierung beabsichtigt einem Zeitungsbericht zufolge, dem Nationalen Übergangsrat Libyens in Benghasi ein Darlehen von bis zu 100 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ („FAS“) soll der Kredit durch libysche Gelder gesichert werden, die aufgrund von Sanktionsbeschlüssen der Vereinten Nationen und der EU in Deutschland eingefroren worden waren. Dabei handelt es sich allein in Deutschland um mehr als sieben Milliarden Euro.

Im Auswärtigen Amt hieß es nach dem Bericht, das Darlehen solle zivilen und humanitären Zwecken dienen. Die Versorgungslage in Libyen sei „teilweise dramatisch“. Außerdem gehe es darum, den Nationalen Übergangsrat „als legitimen Vertreter des libyschen Volkes“ zu stärken. Die Entscheidung sei auf Initiative von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) in enger Abstimmung mit Kanzleramt und Bundesfinanzministerium getroffen worden.

Deutschland hatte sich im UN-Sicherheitsrat für die Freigabe der eingefrorenen Konten des Ghaddafi-Regimes zugunsten der Regierung in Benghasi eingesetzt, war damit aber am Widerstand Russlands und Chinas gescheitert. Bisher hat die Bundesregierung 15 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Medienbericht: Deutsches Darlehen für libyschen Übergangsrat"

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  • Deutschland muß wirklich steinreich sein. Allrdings nicht für usn Detusche selber.
    Wo soll das enden, dieses ständige Geld aus dem Land schaffen?

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